Suhler Volleyballerinnen vor historischem Matchball

Wer hätte das gedacht? Der VfB Suhl LOTTO Thüringen steht bereits im dritten Spiel der „Best-of-Five“-Finalrundenserie vor dem ersten „Matchball“ und das vor der heimischen Fankulisse in der „Festung Wolfsgrube“. Diese unglaubliche Saison und weiterhin anhaltende „Traumreise des VfB-Rudels“ könnte bereits am Mittwochabend ab 19 Uhr in der ANTENNE THÜRINGEN Volleyballarena „Wolfsgrube“ gekrönt werden. Die Schützlinge des VfB-Erfolgscoachs Laszlo Hollosy „reißen“ dabei eine Serie nach der anderen ab. Erst der historische zweite DVV-Pokalsieg in der Vereinschronik nach 18 Jahren, dann der erste Auswärtssieg nach 21 Jahren beim Rekordmeister Schwerin im Playoff-Halbfinale sowie dann am vergangenen Samstagabend der erste VfB-Auswärtserfolg nach fast 15 Jahren beim Dresdner SC (am 19.10.2011 – 3:1-Sieg), im zweiten Aufeinandertreffen des ersten Suhler Finalserienduells in der Damen-Volleyball-Bundesligageschichte. Eine historische Suhler Volleyball-Geschichte „ist in Fahrt“ und dieser „Finalzug“ scheint keine Bremsen zu haben! Doch gerade in diese „VfB-Euphorie-Welle“ wollen die DSC-Damen um Chefcoach Alexander Waibl noch einmal eingreifen und die Finalserie verlängern. Entsprechend ihrer personell veränderten Aufstellungen dürfte sich diesmal ein etwas anderes Spiel in Südthüringen entwickeln, da anders als in der Vorwoche beim ersten Finalrundenspiel, auch wieder DSC-Mannschaftskapitänin Patricia Nestler als Stamm-Libera mitwirkt. So könnte es eine deutlich ausgeglichenere Begegnung, womöglich wieder über fünf Sätze geben? Oder die Laakkonen & Co. schaffen es, die Konzentration und ihr Leisngsvermögen konstanter zu halten, als beim 3:2-Tiebreak in Dresden, als man im dritten Satz noch eine klare 21:15-Satzführung verschenkte! Also, die „Tür zum Meistertitel steht weit offen“, wie es VfB-Präsident Alexander Mantlik treffend nach dem historischen Sieg in der „Elbmetropole“ Dresden formulierte. Jetzt muss das „VfB-Wolfsrudel“ in der ausverkauften Halle und vor der stimmungsvollen Heimkulisse nur noch durchspringen, darf nicht in die „Falle von Taktikfuchs und DSC-Erfolgscoach“ Alexander Waibl tappen. Gewinnt erneut der VfB Suhl LOTTO Thüringen, dann gibt es die sensationelle Meisterfeier in Suhl. Siegt der sechsmalige Deutsche Meister und auf Grund der Bundesliga-Historie weiterhin als Favorit gehandelte Dresdner SC, dann gibt es die Verlängerung am kommenden Samstagnachmittag in der sächsischen Landeshauptstadt. Es ist also alles angerichtet für ein „Finale furioso“ im dritten Finalspiel und ein weiteres, historisches Ereignis in der Geschichte der Damen-Volleyball-Bundesliga. Deshalb „Vorwärts mit Herz – macht es noch einmal, Roosa Laakkonen & Co.!“

?

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de