Leipzig sichert sich den ersten Satz
Trainer Jan Pretscheck setzte zu Beginn auf Jugendspieler Lukas Pollok, der bislang nur wenige Einsätze hatte und direkt in der Startaufstellung auf der Liberoposition stand.
Beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab, Grafing lag über weite Strecken des ersten Satzes leicht vorne. Leipzig blieb jedoch dran und fand mit zunehmender Spielzeit besser ins Spiel. Ein wachsames Auge von Rene Menzel, starke Blockarbeit sowie präzises Zuspiel von Julius Roscher brachten die Gastgeber schließlich in Führung. Beim Stand von 20:17 nahm Grafings Trainer Heiko Roth bereits seine zweite Auszeit. Leipzig ließ sich davon nicht beirren und gewann den ersten Satz nach 23 Minuten mit 25:21.
Grafing gleicht aus
Der zweite Satz begann aus Leipziger Sicht zunächst ähnlich positiv, doch Grafing blieb konstant und lag meist knapp in Führung. Beide Teams zeigten starke Aktionen am Block. Auf Leipziger Seite sorgte der noch nicht vollständig fitte Frithjof Neef, der an diesem Spieltag als Co-Trainer auf der Bank fungierte, für gute Stimmung.
Beim 11:10 ging Leipzig erstmals in diesem Satz in Führung, doch Grafing fand über seinen Diagonalangreifer Juro Petrusic immer wieder Lösungen im Angriff. Gleichzeitig schlichen sich auf Leipziger Seite einige Eigenfehler ein, sodass die Gäste den Satz schließlich mit 25:22 für sich entscheiden konnten.
Kleine Fehler entscheiden den dritten Satz
Auch im dritten Durchgang entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Leipzig konnte sich zunächst leicht absetzen, während die lautstarke Unterstützung von der Bank und den Rängen für zusätzliche Energie sorgte. Doch Grafing blieb hartnäckig und kämpfte sich wieder heran.
In der entscheidenden Phase waren es schließlich einige kleine Fehler im Angriff und in der Abstimmung, die den Unterschied machten. Grafing nutzte diese Chancen und gewann auch Satz 3 knapp mit 25:23.
Die Gäste entscheiden das Spiel
Im vierten Satz setzten sich die Gäste früh ab. Leipzig versuchte mit Wechseln – unter anderem kam Mattheo Gladitz für Cedric Moede – sowie einem Zuspielerwechsel auf Johannes Deutloff noch einmal neue Impulse zu setzen. Auch spektakuläre Aktionen wie eine Pancake-Rettung von Yannick Siebeck sorgten noch einmal für Emotionen.
Trotz lautstarker Unterstützung der 217 Zuschauer in der Halle fanden die Leipziger jedoch keinen Weg mehr zurück ins Spiel. Grafing spielte den Satz souverän zu Ende und sicherte sich mit 25:16 den 3:1-Auswärtssieg (21:25, 25:22, 25:23, 25:16).
Und so geht’s weiter ?
Nach insgesamt 97 Minuten Spielzeit wurden Mittleblocker Julian David auf Leipziger Seite mit der silbernen MVP-Medaille und Grafings Diagonalangreifer Juro Petrusic mit Gold ausgezeichnet.
Für die L.E. Volleys steht nun noch ein letztes Spiel in dieser Saison an: Am Samstag, den 21. März, um 19 Uhr empfängt das Team in der Brüderhalle den TSV Mimmenhausen zum Saisonfinale – dann hoffentlich noch einmal mit etwas zählbarem am Ende.
