Daniel Wetter wird in der kommenden Saison mit großer Wahrscheinlichkeit zu den auffälligsten Spielern der SWD powervolleys gehören. Der US-Amerikaner ist mit 1,96 Metern für seine Position nicht groß gewachsen. Was letztlich zählt, ist die Handlungshöhe. Und hier Daniel Wetter ein ganz Großer. Seine Angriffshöhe ist mit 3,76 Metern gelistet, seine Blockhöhe mit 3,53 Metern. Das sind internationale Spitzenwerte. „Wir gewinnen mit Daniel einen sehr angriffsstarken Spieler, um den wir auch sonst schon viel wissen“, sagt Trainer Christophe Achten. Denn neben Troy Gooch gibt es noch einen guten Bekannten, der Daniel Wetter aus dem Alltag kennt: François Huetz, der 2024/25 das Dürener Trikot getragen hat und danach nach Paris gewechselt war, hat beiden Seiten zum Wechsel geraten: Sowohl seinem ehemaligen Klub als auch seinem Mitspieler.
„Ich habe mich für Düren entschieden, weil ich nur Gutes über das Team gehört habe. In Deutschland wollte ich schon immer spielen. Und jetzt habe ich mit Troy außerdem zum ersten Mal die Möglichkeit, mit einem Landsmann in einem Verein zu spielen.“
Stärken bei sich sieht der Neuzugang in seiner Handlungshöhe, mit der er viele Möglichkeiten im Angriff hat. „Auch meinen Aufschlag zähle ich zu meinen Stärken.“ Verbessern möchte Daniel Wetter seine Fußarbeit im Block und sein Abwehrverhalten im Hinterfeld. Die SWD powervolleys schätzt der Mittelblocker als gute Chance ein, um sich zu verbessern und sich mit guten Leistungen für einen Stammplatz im US-Team zu empfehlen. Ein Titel mit Düren und langfristig die Teilnahme an den Olympischen Spielen – das sind die Ziele, die Daniel Wetter aktuell auflistet.
