„Unser Ziel ist klar: Wir fahren nach Friedrichshafen um die Meisterschaft zu gewinnen“, erklärt BR Volleys Coach Mark Lebedew. Viel Zeit zur Regeneration blieb nach dem letzten kräftezehrenden Aufeinandertreffen nicht. Vor einer atemberaubenden Kulisse in der ausverkauften Max-Schmeling-Halle lieferten sich die Finalgegner am Donnerstag ein umkämpftes Duell über die volle Distanz. Dabei war der Traum der Berliner schon zum Greifen nah: Beim Stand von 13:11 im fünften Satz fehlten den Hauptstädtern nur noch zwei Punkte zur Titelverteidigung. Doch Friedrichshafen bewies Nervenstärke, entschied das Spiel in letzter Sekunde mit 3:2 für sich und erzwang damit eine Entscheidung am Bodensee.

„So kurz nach der Niederlage ist die Enttäuschung im Team natürlich groß“, meint Lebedew und fährt fort: „Denn obwohl wir am Donnerstag nicht unsere beste Leistung gezeigt haben, hatten wir unsere Chancen und waren nah am Sieg dran.“ Trotzdem lassen sich die Hauptstädter im Kampf um den Titelgewinn nicht entmutigen: „Wir schauen nicht zurück, sondern nach vorne. Was zählt ist das morgige Match. Wir wissen, dass wir besser spielen können und werden, als am Donnerstag“, so Lebedew.

Im letzten und alles entscheidenden Spiel der Saison hoffen der Australier und seine Schützlinge erneut auf zahlreiche Unterstützung der Berliner Fans vor Ort: „Die mitgereisten Fans haben uns letzte Woche sehr dabei geholfen, die Auswärtssituation erfolgreich zu meistern. Ich hoffe, dass an diesem Wochenende genauso viele Leute den Weg nach Friedrichshafen antreten werden, um uns im wichtigsten Spiel der Saison zu unterstützen.“

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