„Glückwunsch an mein Team“

Für Deutschland war es der sechste Sieg in Folge beim Grand Prix, weshalb Bundestrainer Felix Koslowski im Anschluss einfach nur glücklich war: „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung. In Kanada zu spielen, ist immer schwierig. Wir wussten, dass sie einen starken Aufschlag und tollen Teamspirit haben, daher durften wir sie nicht ins Spiel kommen lassen, was uns sehr gut gelungen ist.“

Vom Start weg dominant

So sah er, dass seine Spielerinnen von Beginn an viel Druck machten und den Kanadierinnen keine Luft zum Atmen gaben. Im ersten Satz war nach einer 7-2 Führung alles klar, Durchgang zwei wurde ebenfalls relativ früh entschieden, als die DVV-Auswahl auf 12-7 davonziehen konnte. Sieben Blocks und acht Asse machten die Überlegenheit deutlich.

Kanadas Hoffnungen schnell zerschlagen

Dass erste Mal Hoffnung kam auf kanadischer Seite im letzten Satz auf. Dort konnten sie zu Beginn gut mithalten, kassierten anschließend aber fünf Punkte in Folge und lagen schon wieder 7-11 hinten. Die deutschen Spielerinnen brachten die Führung souverän ins Ziel und ließen sich auch nicht von den lauten 1.700 Zuschauern aus dem Takt bringen. Außenangreiferin Jennifer Geerties verwandelte den entscheidenden Angriff und sammelte die nächsten drei Zähler für ihr Team ein.

„Ich bin stolz auf mein Team“

Diagonalspielerin Louisa Lippmann freute sich über den souveränen auftritt: „Es war schwierig, ihr Tempo zu drosseln. Kanada hat ziemlich schnell gespielt, aber am Ende hat unser Aufschlag den Unterschied gemacht. Ich bin stolz auf mein Team und kann das nächste Spiel nicht erwarten.“

Die deutschen Spiele in Richmond (dt. Zeiten)

Sa, 22.07. 03.10 Uhr GER – CAN 3:0
Sa, 22.07. 23.40 Uhr GER – CZE
So, 23.07. 23.40 Uhr GER – PER

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de