Eigentlich wäre es ein Heimspiel gewesen, doch aufgrund der Verlegung eines neuen Hallenbodens ist die SCALA1-Halle noch gesperrt. Freundlicherweise sprang der Wiker SV ein und gab sogar den Alstertaler Dauerkarteninhabern freien Eintritt. Im Spiel machten die Kielerinnen keine Zugeständnisse. „Wik war stark. Wir haben den ersten Satz an unserer Leistungsgrenze gespielt und trotzdem verloren, das sagt eigentlich alles“, erklärt Scala-Coach Jan Maier.
Die Sätze 2 und 3 konnten die Hamburgerinnen allerdings relativ kontrolliert für sich entscheiden. „Leider haben wir den Gegner im vierten Durchgang mit einfachen Fehlern wieder ins Spiel kommen lassen“, berichtet Maier. „Und dann rollten sie bis Mitte des fünften Satzes über uns hinweg.“

Dann kam die Aufholjagd – und das unglückliche Ende. „Das ist sehr ärgerlich. Das müssen wir jetzt verarbeiten.“ In der Tabelle bleibt der SC auf dem 6. Platz, allerdings weiterhin auf Distanz zum oberen Drittel. Am kommenden Sonntag tritt das Team um Kapitänin Adina Hinze beim Tabellenzweiten VSV Havel Oranienburg an.

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