Während die Westdeutschen nicht unzufrieden auf ihren Ligastart blicken, sieht die Gemütslage in der „Prachtregion“ nach der Niederlage im Thüringenderby wesentlich getrübter aus. Vielleicht gut, dass es in Aachen nicht, wie eine Woche später (01.12.), um die nächsten Punkte im Ligaalltag geht, sondern erstmal das Pokalspiel ansteht.
Ob es zu einem echten Pokalfight kommt, hängt auch von der Reaktion der Suhler Wölfe ab. „Wir müssen davon abkommen, uns mit Bällen zu beschäftigen, die passiert sind, sondern uns immer auf den nächsten Punkt fokussieren“, fordert Suhls Trainer Mateusz Zarczynski. „Wir wollen den Kampf mit dem Gegner annehmen und wissen um die Stärke der Aachenerinnen zuhause, aber auch, wo wir ansetzen können, um sie ins Wanken zu bringen.“ Sein Team habe nach der Partie am Mittwochabend nichts zu verlieren und könne befreiter aufspielen.
Zumindest, was die Sympathien der eigenen treuen Fans angeht, kann der VfB mit einer kämpferischen Leistung im Pokal nur gewinnen und sich somit ein wenig rehabilitieren um sich für die anstehenden Aufgaben in der Liga mit Selbstvertrauen zu wappnen. Ob es für den nächsten Pokal-Halbfinaleinzug nach 2013 reicht, wird sich zeigen.
