Zum letzten Heimspiel der Saison 2025/26 laden die Zweitligadamen des BSV am Samstagabend in die Beverhalle (19.00 Uhr). Zu Gast ist der Tabellenvierte, die Schwimm- und Sportfreunde (SSF) Bonn.

Nach wie vor droht in der 2. Bundesliga Nord das Szenario eines dritten Absteigers. Gegen den 10. Tabellenrang, den aktuell Schwerin einnimmt, spielen noch vier Teams. Düsseldorf auf Rang 7 hat mit 31 Punkten die beste Position, spielt allerdings mit Schwerin und Osnabrück noch gegen zwei direkte Konkurrenten. Osnabrück mit 30 Punkten rangiert auf Platz 8, empfängt aber am Samstag erst einmal Tabellenführer Emlichheim, der in Osnabrück den Meistertitel unter Dach und Fach bringen kann, bevor es am letzten Spieltag nach Düsseldorf geht. Schwerin mit 26 Punkten auf Rang 10 hat noch eine Partie weniger. An diesem Wochenende haben die Schwerinerinnen Doppelheimspieltag (gegen VCO Münster und Düsseldorf) und damit gleich zweifach Gelegenheit, sich hochzuarbeiten. Zum Abschluss reist das Team dann noch zum Tabellenzweiten USC Münster II. Viel spricht dafür, dass die Entscheidung über Platz 10 erst am letzten Spieltag fällt.

Der BSV – aktuell mit 27 Punkten auf Platz 9 – hat am 25. April das Gastspiel beim TV Cloppenburg, der bereits wie Cottbus als sportlicher Absteiger feststeht. Am Samstagabend kommt aber zunächst SSF Bonn, ein sehr gefestigter und erfahrener Gegner. Die Bonnerinnen haben sich früh in der Saison in die obere Tabellenhälfte gespielt und pendeln seitdem immer zwischen Rang 4 und 6. Im Hinspiel (1:3 aus BSV-Sicht) starteten die BSV-Damen stark und gewannen Satz 1, Bonn glich aber in einem engen Zweiten nervenstark aus und war danach das abgeklärtere Team.

Das war kurz vor Weihnachten gewesen, als der BSV noch erheblich mit den Verletzungsausfällen im Mittelbock zu kämpfen gehabt hatte. Hier hat sich die Lage längst wieder entspannt, ohne Personalsorgen geht unsere Mannschaft allerdings auch in diesen zweiten Vergleich mit Bonn nicht. Beide etatmäßigen Liberos Franzi Seidel und Pauline Gravermann stehen inzwischen nicht mehr zur Verfügung, dafür wird Johanna Röckmann am Samstag das andersfarbige Jersey überstreifen. Zudem fehlt Kapitänin Kathrin Pasel, die privat verhindert ist. Diesmal ist der BSV also vor allem im Flügelangriff knapp aufgestellt. Damit dem Trainerteam mehr personelle Alternativen zur Verfügung stehen, sind „Joker“ Pia Schulte Döinghaus und Youngster Clara Struffert (mit Doppelspielrecht) mit an Bord.

„Wir werden uns leidenschaftlich verkaufen und alles reinhauen, um unsere Ausgangsposition für den letzten Spieltag bestmöglich zu gestalten“, verspricht Trainer Dominik Münch. Und er setzt darauf, dass die Unterstützung des eigenen Anhangs in der Beverhalle als zusätzlicher Faktor wirkt: „Wir wünschen uns, dass die Halle nochmal richtig voll wird!“ 

Auch deshalb, weil es für mehrere Spielerinnen das letzte Heimspiel für den BSV sein wird. Sie werden nach der Begegnung verabschiedet. „Das wird keine Routine“, gesteht der Coach. „Da geht für den BSV eine ganze Epoche zuende.“ 

Es ist also quasi ein „Muss“, den letzten Auftritt unserer Mannschaft in dieser Saison am Samstagabend vor Ort zu verfolgen. Wer es dennoch nicht in die Halle schafft, kann die Partie wie gewohnt im Dyn-Livestream oder über den VBL-Ticker mitverfolgen.

Auf geht’s, BSV!

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de