Los geht es am Freitag in der Paul-Dinter-Halle in Königs Wusterhausen, wenn die heimischen Netzhoppers im traditionell emotional aufgeladenen Berlin-Brandenburg-Derby auf die BERLIN RECYCLING Volleys treffen. Anpfiff ist hier um 19:30 Uhr. Am Samstag können sich die SWD pwoervolleys Düren und der VfB Friedrichshafen den Einzug in die nächste Runde sichern. Montagnachmittag folgt dann die Partie zwischen den WWK Volleys Herrsching und der SVG Lüneburg.

Spannung in allen Arenen erwartet

Die BR Volleys hatten sich im ersten Spiel gegen den brandenburgischen Rivalen zwar nominal deutlich mit 3:0 durchgesetzt, sich allerdings kampfstarken Netzhoppers gegenübergesehen. Die Satzergebnisse von 25:23, 26:24, 25:20 zeigen, dass das Team von Headcoach Alexandre Leal gewarnt sein muss. „Die Netzhoppers haben sehr gut aufgeschlagen und werden in ihrer Halle bestimmt noch eine Schippe drauflegen. Darauf müssen und werden wir eingestellt sein“, sagt BR Volleys-Zuspieler Fedor Ivanov, der mit seiner Mannschaft in einer vollen Halle antreten wird.

Die ist sicherlich auch in Hildesheim zu erwarten, war doch das Hinspiel zwischen den SWD powervolleys Düren und den Helios GRIZZLYS Giesen absolute Werbung für den Volleyballsport. In einem nervenaufreibenden Spiel setzte sich das Team von Trainer Christophe Achten mit 3:1 (25:19, 20:25, 25:23, 34:32) durch und hat jetzt den Vorteil in der Hand. Düren hatte sich bereits einmal als Sieger gesehen, wurde jedoch wegen eines Aufstellungsfehlers von den Unparteiischen beim Jubeln unterbrochen. „Ich bin stolz, dass wir nach dieser schweren Situation im vierten Satz doch noch gewonnen haben“, kommentierte Christophe Achten. „Aber wir sind noch nicht da.“ Da – also im Halbfinale – wollen auch die Giesener sein. Dafür muss aber zunächst ein Heimsieg her. Anpfiff der Partie ist am Samstag um 19:00 Uhr.

Kann Aufsteiger Ludwigsburg erneut überraschen?

Ebenfalls am Samstag empfangen die Barock Volleys MTV Ludwigsburg den VfB Friedrichshafen zum zweiten Viertelfinal-Duell. Das erste Spiel hatte die Mannschaft vom Bodensee mit 3:0 relativ klar für sich entschieden. Den Ludwigsburgern gelang es nur im zweiten Satz, den VfB unter Druck zu setzen. Doch vor heimischem Publikum könnte die Situation anders aussehen. Ludwigsburgs Trainer Hasse Mattila hat die Fehler seines Teams aus dem Hinspiel analysiert und seine Mannschaft entsprechend vorbereitet: „Wir haben nicht ausreichend Druck von der Aufschlaglinie ausgeübt und zu viele Fehler auch im Angriff gemacht.“ Auch VfB-Coach Adam Swaczyna ist gewarnt: „Wir stellen uns im zweiten Spiel auf einen harten Kampf ein, denn Ludwigsburg hat nichts mehr zu verlieren. Wir müssen cool bleiben und vielleicht ein bisschen besser spielen.“

Am Ostermontag greift dann der Hauptrundenerste, die SVG Lüneburg, ins Geschehen ein. Um 16 Uhr trifft die Mannschaft von Erfolgstrainer Stefan Hübner auf die WWK Volleys Herrsching, für die es der letzte Auftritt unter diesem Namen sein könnte. Herrsching und Haching bündeln ihre Kräfte und starten zukünftig als WWK Volleys München. Das Hinspiel hatte Herrsching deutlich 0:3 (20:25, 18:25, 21:25) verloren.

Fans können die Entscheidungen um den Halbfinaleinzug wie gewohnt live und on demand bei Dyn verfolgen. Der VBL-Medienpartner zeigt auch alle weiteren Matches der Playoffs, bis der Deutsche Meister feststeht.

Alle Partien des Viertelfinals im Überblick:

Fr., 03.04.26, 19:30 Uhr Energiequelle Netzhoppers KW vs. BERLIN RECYCLING Volleys
Sa., 04.04.26, 19:00 Uhr Helios GRIZZLYS Giesen vs. SWD powervolleys Düren
Sa., 04.04.26, 19:30 Uhr Barock Volleys MTV Ludwigsburg vs. VfB Friedrichshafen
Mo., 06.04.26, 16:00 Uhr WWK Volleys Herrsching vs. SVG Lüneburg
Die möglichen Entscheidungsspiele finden am 07./08. April statt.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de