Lüneburg ist ohne Frage der Bundesliga-Konkurrent, gegen den sich die BR Volleys in dieser Saison bisher am schwersten tun. Erst vor einem Monat bissen sich die Hauptstädter an der nimmermüden Block-Abwehr der „LüneHünen“ die Zähne aus. Die 0:3-Auswärtsniederlage in der LKH-Arena setzte die Berliner in der Zwischenrunde unter Zugzwang, doch die beiden Erfolge gegen Friedrichshafen und Düren brachten seitdem Gewissheit: Platz eins ist dem Deutschen Meister bis zu den Playoffs nicht mehr zu nehmen. Die Niedersachsen wollen derweil ihren frisch erklommenen zweiten Rang verteidigen. Der jüngste 3:1-Erfolg beim VfB Friedrichshafen war eines von vielen Ausrufezeichen, welches die Mannschaft von Trainer Stefan Hübner zuletzt setzen konnte. Spannung ist angesichts der Tabellenkonstellation hinter den Berlinern an den letzten beiden Spieltagen garantiert, denn Friedrichshafen (9 Pkt) und Düren (8 Pkt) sind Lüneburg (10 Pkt) dicht auf den Fersen.

Mit 17 Zählern auf der Habenseite können die Männer von Coach Cedric Enard diesem Wettlauf der Konkurrenz recht entspannt zuschauen und gleichzeitig das Zünglein an der Waage sein. Am letzten Spieltag reisen die BR Volleys nämlich noch an den Bodensee. „Für uns geht es darum, bis zu den Playoffs im Rhythmus zu bleiben. Egal, wie es in der Tabelle aussieht, gegen gute Gegner will man immer ein gutes Match machen. Aus dem letzten Duell mit Lüneburg sollte jeder Motivation ziehen können. Außerdem kommen auch am Sonntag wieder viele Zuschauer, die wir begeistern wollen“, widerspricht Mittelblocker Anton Brehme möglichen Sorgen, die Berliner müssten den Zugang zu diesem sechsten Schlagabtausch mit der SVG in dieser Saison lange suchen.

Energie haben Brehme & Co auch aus dem Champions-League-Abend am Mittwoch mitnehmen können. Wenngleich Perugia eindrucksvoll demonstrierte, wie hoch die Trauben an der Weltspitze hängen, kämpfte das BR Volleys Team bis zum Schluss. Die Italiener hatten auf die meist starken Aufschläge der Hauptstädter in nahezu jeder Situation eine Antwort parat und stellten ihre Klasse ein ums andere Mal unter Beweis. Immerhin mit einem Satzgewinn konnte das Heimteam sich und das frenetische Publikum belohnen. Enttäuscht waren die Männer in Orange dennoch, werden sich aber für das Match gegen Lüneburg wieder aufrichten.

Tickets: www.br-volleys.de/tickets

Livestream:
Das Match wird im sogenannten „Doubleheader“ ab 14.00 Uhr mit einer Studiosendung aus Düsseldorf begleitet und live auf www.twitch.tv/spontent übertragen.

Kommende Spiele:
12. Mrz | Sonntag | 15.00 Uhr | BR Volleys vs. SVG Lüneburg (Bundesliga)
15. Mrz | Mittwoch | 20.00 Uhr | Sir Sicoma Monini Perugia vs. BR Volleys (Champions League)

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de