Mehr vom allem

Vorweg gesagt: es scheint, als könne es diese Saison endlich mal so was wie dauerhafte Spannung in der Liga geben. War es in den letzten Jahren meist immer meist ein bestimmtes Team im Finale – Dauermeister Friedrichshafen – so kann es diese Saison durchaus sein, dass diese Dominanz durchbrochen wird. Immerhin haben zwei bis drei weitere Vereine angekündigt, den großen Schritt zu wagen um endlich den heimischen Thron zu besteigen. Neben Berlin und Frankfurt darf man auch Lüneburg durchaus Außenseiterchancen zugestehen, auch wenn diese eher klein sind. Fakt aber ist, dass es nicht immer nur die Männer vom VfB sein müssen, denen man am Ende der Spielzeit gratulieren kann. Viele Vereine haben für dieses Jahr aufgerüstet, sowohl sportlich als auch finanziell. Ermöglicht hat das die jüngst geendete EM für Männer und Frauen. Zwar hat sich Serbien beide Titel gesichert, aber auch wenn Deutschland nicht wirklich glücklich über das Abschneiden sein kann, so darf man getrost die heimische Liga zu den besseren der Welt zählen. Da hier Gehälter immer pünktlich bezahlt werden und man auf modernste und beste Trainingsmethoden setzen kann, haben immer mehr ausländische Spieler ein reges Interesse daran, hier unter Vertrag zu kommen. Zurecht redet der Präsident der Liga, Evers, davon, dass es dieses Jahr mehr Teams denn je gibt, die für einen Platz unter den besten Vier in Erwägung kommen könnten.

Vermarktung sieht endlich mehr Potential

Wie aber kommt es, dass die deutsche Volleyball Liga recht schnell aus einer Nische zu einer der weltbesten Ligen geworden ist? Nun, das lässt sich relativ schnell und leicht beantworten. Denn da man die Spiele immer leichter und öfter im Fernsehen oder im Internet ansehen kann, haben Sponsoren erkannt, welches ungemeine Potential hinter den Vereinen steckt, zumal dieses noch immer nicht ausgelastet ist. Daher kann man mit schon geringen Summen oft landesweite Abdeckung erhalten. Das sorgt dafür, dass der Sport nachhaltiger finanziert und gefördert wird. Im Umkehrschluss bedeutet dies auch, dass immer mehr Wettanbieter ein Auge auf Volleyball werfen. Auf https://www.wettfieber.de/ etwa kann man nun schon beide Bundesligen einsehen. Daher wird die Fan Basis stets größer und präsentiert sich einem immer besseren informierten Publikum. Am Ende des Tages bringt es also beiden Seiten was: mehr Fans sehen bessere Spieler in packenden Duellen um die Spitze.

Hallensportarten auf dem Vormarsch

Im Allgemeinen lässt sich ein Trend erkennen bei Sportarten, die wetterunabhängig sind. Denn anders als Fussball, bei denen schlechtes Wetter besonders bei Stadien ohne Dach für Unruhe sorgen können, haben Volleyballer den Vorteil, das ganze Jahr trainieren und spielen zu können. Zumal immer mehr dieser Hallen umgebaut werden, um der wachsenden Zuschauerzahl gerecht zu werden. Und die Kosten für Fans sind immer noch geringer als für die großen Sportarten wie eben Fussball oder Basketball, sodass man sich am Wochenende auch mal mit der ganzen Familie ein Spiel leisten kann. Da der Volleyball Bund viel Interesse daran hat, den Sport nachhaltig zu fördern und ihn für mehr Menschen attraktiv zu machen, werden dementsprechend auch viele Fördergelder in die Hand genommen.

So oder so lässt sich also darauf schließen, dass die Saison dieses Jahr vielleicht wirklich zur Besten aller Zeiten wird. Hoffen tun wir es.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de