Wie erwartet präsentierten sich die Gäste von Beginn an hochmotiviert gegen eines der Spitzenteams der Liga. So hielten die Schwaiger im ersten Satz gut dagegen, doch ab Satzmitte gelang es den Dresdnern, sich Schritt für Schritt abzusetzen. Mit stabiler Annahme und konsequenten Angriffen brachte das Heimteam den Durchgang schließlich ungefährdet mit 25:21 ins Ziel.
Der zweite Satz gestaltete sich deutlich enger. Zwischenzeitlich lag der SV Schwaig sogar in Führung, und beim Stand von 20:20 war die Entscheidung völlig offen. Die Dresdner bewahrten jedoch die Ruhe, setzten in der Schlussphase die entscheidenden Punkte und sicherten sich auch diesen Satz mit 25:22.
Nach der zehnminütigen Pause entwickelte sich eine von Beginn an intensive Partie. Die Gäste hatten innerhalb der Mannschaft umgestellt, agierten jetzt taktisch verändert deutlich druckvoller. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit wechselseitigen Punktgewinnen. Vor allem die starke Blockarbeit der Schwaiger bereitete den Dresdnern zunehmend Probleme. Gleichzeitig häuften sich auf Seiten der Gastgeber Eigenfehler. Besonders gegen den überragenden Außenangreifer Yannick Bibelriether , der später zum wertvollsten Spieler seines Teams gewählt wurde, fanden die Dresdner kaum ein Mittel. Beim Stand von 24:24 ging der Satz in die Verlängerung, diese konnte Schwaig schließlich mit 28:26 für sich entscheiden.
Im vierten Durchgang knüpften die Gäste an ihre starke Phase an. Schwaig führte von Beginn an und behauptete den Vorsprung bis weit über die Satzmitte hinaus. Die Dresdner fanden kaum zu ihrem Rhythmus. Zwar blitzte ihr spielerisches Potenzial phasenweise auf, doch viele Angriffe prallten am stabilen Schwaiger Block ab. Gleichzeitig punkteten die Gäste weiterhin erfolgreich über die Außenpositionen und entschieden den Satz deutlich mit 25:17 für sich.
Im Tiebreak zeigten die Gastgeber jedoch eine klare Reaktion. Die Dresdner wirkten entschlossen, den Heimsieg nicht mehr aus der Hand zu geben. Mit druckvollen Aufschlägen, stabiler Block-Feldabwehr und erfolgreichen Angriffen über die Mitte setzten sie sich früh ab. Am Ende gewann Dresden den Entscheidungssatz souverän mit 15:8. Auf Dresdner Seite überzeugte dabei insbesondere Ole Kleinert , der zum wertvollsten Spieler der Partie auf Seiten der Gastgeber ausgezeichnet wurde.
Damit endete der erste Spieltag des Heimspielwochenendes für die Enervigo Volleys Dresden mit dem erhofften Sieg. Das 3:2 fiel allerdings knapper aus als erwartet, da der SV Schwaig den Dresdnern mit einer starken Leistung das Gewinnen über weite Strecken schwer machte.
