Potsdam startete mit einem Aufschlagfehler von Lara Zobelt in die Partie. Nach einem Patzer der Gastgeberinnen sorgte Zuspielerin Rike Machner mit dem 2:1 für die erste SCP-Führung – und legte mit dem 3:1 direkt nach. Auch Henriette Kranz agierte in der Anfangsphase auf Potsdamer Seite recht effektiv und trug dazu bei, dass der Vorsprung auf 8:3 anstieg. Osnabrück kämpfte sich in der Folge wieder heran und glich durch Lotta Lorenz zum 12:12 aus. Die Osnabrückerin mit der Nummer zwölf sorgte wenig später mit dem 15:14 dafür, dass die Gastgeberinnen plötzlich vorn lagen. In der Schlussphase des ersten Durchgangs ging es ausgeglichen zu. Osnabrück hatte nach dem 24:23 den ersten Satzball. Doch Potsdam hielt dagegen und erhielt mit dem 27:26 seine erste Möglichkeit, den Durchgang für sich zu entscheiden. Und Kranz nutzte die Chance für den SCP eiskalt. Mit einem Ass sorgte sie für den Satzgewinn der Gäste (28:26).

Mit der 1:0-Satzführung im Rücken wirkten die Gäste aus der brandenburgischen Landeshauptstadt allerdings nicht abgeklärter. Der VCO erspielte sich einen Vorsprung von sechs Punkten (17:11). Obwohl Potsdam nach einer Aufschlagserie von Edda Schulz ausglich (17:17), verbuchten die Volleyballerinnen aus Niedersachsen diesmal das bessere Ende für sich und holten sich durch das 25:22 von Lisanne Masselink den 1:1-Satzausgleich. Im dritten Abschnitt legte der SCP im Block zu und reduzierte seine Fehlerquote. Das sah bei Osnabrück ganz anders aus: Der Service von Jolina Tönsing landete im Netz und brachte das 25:18 für Potsdam. Damit hatten die Gäste die Möglichkeit, die Begegnung bereits im vierten Satz zu entscheiden. Und das gelang: Von Beginn an lag das Matthes-Team diesmal vorn. Ein Block von Diana Yarsekou zum 25:11 besiegelte letztlich den 3:1-Erfolg.

Für das Zweitliga-Team des SC Potsdam geht es am kommenden Wochenende mit zwei Heimspielen in der MBS Arena weiter.

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volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de