Für Freiburg war es eine herausfordernde Zeit – Verletzungen, Personalsorgen, Krankheiten: all das machte die Hinrunde zu einer schweren Prüfung. Insofern muss müssen die Volleyballer von der Schwarzwaldstraße es als eine Auszeichnung sehen, dass sie trotz all dieser Probleme es geschafft haben, immer noch in der Lage zu sein, sich für die Playoffplätze in gute Stellung gebracht zu haben. „Das ist bei dieser Ausgangslage eine beachtliche Leistung“, gab Mittelblocker und Leistungsträger Charlie Figy am späten Samstagabend zu Protokoll.
In Herrsching zeigten die Volleyballer um Kapitän Luc Hartmann zwei Sätze eine ansprechende Leistung. Aus einer soliden Annahme verteilte Fabian Hosch gut die Bälle. Brendan Mills griff hochprozentig an, Anton Jung zeigt sich variabel, Yannik Harms schlitzohrig und die Mitte um Liam Kristjanson und Charlie Figy souverän.
Nach der 10 Minuten Pause aber trete Herrsching auf und Freiburg baute ab. Es entwickelte sich ein Spiel, das von Fehlern geprägt war, in dem Laurenz Welsch und Yannik Sambale auf Herrschinger Seite dominierten und so Freiburg den Zahn zogen. Am Ende stand die erste Tiebreak-Niederlage der Saison.
Nach der kurzen Weihnachtspause geht es dann gegen Dachau weiter. Dachau steht in der Tabelle hinter den Freiburgern und sucht nach seiner Form. Insofern freuen sich die Volleyballer von der Dreisam, endlich wieder daheim aufzuschlagen.
Denn die Hinrunde war geprägt von den schwierigen Auswärtsfahrten. Unter der Woche in Bitterfeld, Königs Wusterhausen und Rostock – ein Brett. Zudem in Lüneburg und in Herrsching, wo man noch nie Punkten konnte. Die Rückrunde also wartet mit einem wohltemperierten Spielplan auf. Die Affenbande freut sich drauf.
