Weltmeister Serbien crasht Ausrichter-Vorteil
Neben Pool B in Ningbo, in dem sich China gegen Deutschland, die Türkei und Tschechien durchsetzte, wurde noch in Breslau (Polen), Bossier City (USA), Uberlândia (Brasilien), Kaliningrad (Russland) sowie Catania (Italien) gespielt. Mit großen Vorteilen für die Heim-Teams, die sich in fast allen Standorten durchsetzten.
Nur Serbien machte der Party in Polen einen Strich durch die Rechnung und löste souverän in drei Spielen gegen Polen, Thailand und Puerto Rico das Olympia-Ticket. Ebenso die USA (gegen Bulgarien, Argentinien und Kasachstan), Brasilien (gegen die Dominikanische Republik, Aserbaidschan und Kamerun) sowie Russland (gegen Korea, Kanada und Mexiko) und Italien (gegen die Niederlande, Belgien und Kenia).
Was bedeutet das für Deutschland?
Im Januar 2020 findet die kontinentale Olympia-Qualifikation (2. Runde) statt, die sich am Europa-Ranking nach der Europameisterschaft 2019 orientiert. An dieser nehmen die sieben besten Teams sowie der Ausrichter teil, die noch nicht das Ticket für Tokio 2020 lösen konnten. Nimmt man die bereits qualifizierten Teams heraus, steht Deutschland aktuell an dritter Stelle (Niederlande, Türkei, Deutschland, Belgien, Bulgarien, Polen, Tschechien).
Sollte eine dieser Nationen im Januar die Qualifikation ausrichten, würde noch Team Nummer acht aus der europäischen Rangliste hinzu kommen (aktuell Kroatien).