Auch wenn Jeanine Stoeten somit „erst“ ihre zweite Saison in der Bundesliga spielen wird kann man sie dennoch – ob ihrer immerhin bereits sieben Jahre in der 1. niederländischen Liga – zu den erfahrenen Spielerinnen im jungen LiB-Kader zählen. Die jüngste Berufung in die niederländische Nationalmannschaft unterstreicht ihre eindrucksvolle Entwicklung , die sie in ihrer ersten Saison in Deutschland gemacht hat. Cheftrainerin Saskia van Hintum hebt derweil eine andere Qualität ihrer Spielerin hervor: „Sie wird der Mannschaft durch Ihren Kampfgeist helfen, den nächsten Schritt zu machen.“

Dieser Kampfgeist war übrigens besonders in den letzten Wochen gefordert, nach einer tollen Saison mit Aachen und der Berufung in die Nationalmannschaft kam der schwere Schicksalsschlag für die so lebensfrohe 25-jährige: „Die letzten Monate waren wie eine Achterbahnfahrt für mich. Meine Mama, die wirklich jeden Schritt der Ladies in Black und natürlich von mir in der letzten Saison verfolgt hat und immer mein größter Fan war, verstarb im April. Ich habe daher in den letzten Wochen sehr sorgfältig darüber nachgedacht, was ich nächste Saison machen möchte. Meine Gedanken waren dabei sehr aufgewühlt also beschloss ich, meinem Herzen zu folgen. Ich entschied mich bewusst für Aachen, für die großartige Mannschaft, für die Trainer und für den Hexenkessel! Aber vor allem entschied ich mich für Aachen wegen der Leute um die Ladies in Black herum. Diese Leute haben fantastisch gearbeitet und standen in der schwierigen Zeit an meiner Seite. Ich blicke optimistisch und mit Freude in die Zukunft um mit all diese tollen Menschen nächste Saison zusammenzuarbeiten. Danke!“ so Jeanine Stoeten in einer Stellungnahme zur Vertragsverlängerung.

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