19 Siege aus 25 Spielen, 54 Punkte auf dem Konto – die Bayerinnen machen in dieser Saison keinen Hehl daraus, dass sie dauerhaft oben mitspielen wollen.

Im Hinspiel hatte Köln beim TVP noch das Nachsehen: Es gab ein klares 0:3 (22:25, 16:25, 19:25) im Feodor-Lynen-Gymnasium in Planegg am 13. Dezember 2025 – eine Partie, in der die Kölnerinnen zu keinem Zeitpunkt wirklich ins Spiel fanden.

Das soll sich im Rückspiel ändern. „Es geht nur besser“, bringt es Cheftrainer Jimmy Czimek auf den Punkt – und meint damit nicht nur den Auftritt, sondern auch die personelle Situation. Denn das letzte Spiel in Straubing bestritt Köln arg dezimiert: Ausfälle durch Verletzung und Krankheit, dazu ein weiterer Ausfall noch beim Aufwärmen. Trotzdem zeigte das Team Moral, holte den ersten Satz gegen den Tabellenzweiten – ein Zeichen, das Mut macht.

Jetzt, in eigener Halle, soll der nächste Schritt folgen. Platz 6 in der Tabelle mit 42 Punkten aus 25 Spielen – die Kölnerinnen sind im gesicherten Mittelfeld, wollen diesen Platz behalten und die Saison als Nummer 1 am Rhein abschließen. Mit den heimischen Fans im Rücken, in Halle 22, gegen einen Gegner, gegen den noch eine Rechnung offen ist, ist das durchaus möglich.

Cheftrainer Jimmy Czimek sagt dazu:

Die Saison plätschert so im Zwei-Wochen-Rhythmus dahin. Viel wichtiger als der Gegner sind allerdings wir selber – nachdem wir im letzten Spiel arg dezimiert eine couragierte Leistung gezeigt haben, hoffen wir vor allen Dingen, dass wir gegen Planegg erstmal wieder mit mehr Spielerinnen antreten können und in eigener Halle eine bessere Leistung als im Hinspiel abliefern. Von daher gibt es nur ein Motto: „Es geht nur besser.“

Für den Gast aus Bayern wird der Auftritt in Halle 22 am Sonntag der zweite an dem Wochenende werden. Tags zuvor sind sie schon zu Gast bei TV Hörde. Da Köln eben nur dieses eine Heimspiel am Wochenende hat, könnte das auch ein Vorteil für den Gastgeber sein.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de