Das Duell Köln gegen Leverkusen gab es in der letzten Saison ganze drei Male. Und erstmals konnten die Kölnerinnen alle drei Partien (3:1 im Pokalhalbfinale, 3:2 im Hinspiel in Leverkusen und 3:0 im Rückspiel) für sich entscheiden. Noch lange in Erinnerung werden die Domstädterinnen das Saisonfinale in Köln haben, in dem der Zweitligatitel ausgespielt wurde und sich Köln seine erste Meisterschaft sichern konnte. Doch am kommenden Wochenende wird das nichts mehr nutzen – in jeder Spielzeit werden die Karten neu gemischt und alles auf Anfang gesetzt.

Leverkusen startete gut in diese Saison. Mit 3:0 wurde Schwerin 2 besiegt und in Borken konnte man sich knapp mit 3:2 durchsetzen. Gegen Oythe setzte es zwar eine 0:3-Heimniederlage, aber im WVV-Pokal siegte die Bayertruppe souverän jeweils mit 3:0 gegen Essen und Borken. Der Kader hat sich bei den Leverkusenerinnen, ähnlich wie bei Köln, nur partiell verändert. Auch abseits des Spielfeldes gibt es derzeit Verbindungen nach Köln: Leverkusens Libera Marcia Domanski und Co-Trainer Alexander Malakhov, ein langjähriger Student von Kölns Trainer Jimmy Czimek, haben erst kürzlich beim DSHS-Dozenten ihre Master- bzw. Bachelorarbeit abgegeben.

Köln ist in dieser Saison bislang noch ohne Makel. In der Liga konnte sich das Team um Kapitänin Pia Weiand jeweils mit 3:1 in Borken und Berlin durchsetzen, im Pokal gab es 3:0-Siege gegen Dingden, Gladbeck und Düsseldorf. „Wie immer erwarte ich gegen Leverkusen ein Spiel auf Augenhöhe. Es wird mit Abstand das schwierigste Spiel in der noch jungen Saison. Nach der Partie werden wir wissen, wie weit wir wirklich schon sind und woran wir arbeiten müssen“, nimmt Kölns Trainer Jimmy Czimek das Match gelassen, auch wenn er mit seinem Team natürlich gerne den WVV-Pokaltitel verteidigen möchte, zumal es bereits der fünfte Pokalsieg der Kölnerinnen in Folge wäre.

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