Genau einen Monat zuvor ging diese Partie im Rahmen der Qualifikation für den DVV-Pokal knapp mit 3:1 an die Gäste aus dem Norden. Seitdem haben sich die Wege der beiden Teams klar getrennt. Hamburg unterlag in der Liga in Oythe sowie zu Hause im Pokal gegen den Erstligisten Schwerin und den letztjährigen Zweitliga-Meister Leverkusen und findet sich derzeit lediglich auf dem neunten Tabellenplatz wieder. Dabei muss man jedoch berücksichtigen, dass es allesamt Spitzenteams waren, denen sich die Hamburger zuletzt geschlagen geben mussten.

Für Köln ging der Weg nach dem Aus im Pokal dagegen positiv weiter. Mit zwei klaren Siegen, allerdings auch „nur“ gegen die Schlusslichter der Liga, Münster und Sorpesee, konnte das Team um Kapitänin Pia Weiand die volle Punktezahl von sechs Zählern einfahren.

„Gegen Hamburg haben wir nichts zu verlieren – wir können es nach dem 1:3 im Pokal nur besser machen“, nimmt Kölns Coach Jimmy Czimek den Druck von seiner Mannschaft. „Durch das Pokalspiel ist Hamburg vielleicht der Favorit, aber ich sehe die Chancen mindestens bei 50:50. Die letzten Spiele haben uns gezeigt, dass Hamburg auch in Bestbesetzung schlagbar ist – dafür müssen wir jedoch auch unser Leistungslimit erreichen. Das haben wir im Pokal nicht geschafft – jetzt brennen wir darauf, zu zeigen, dass wir das besser können“, gehen der Kölner Trainer und sein Team bis in die Haarspitzen motiviert in die Partie.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de