Es war alles bereitet für das Doppel-Wochenende am Sorpesee. Am Samstag kam es zu Beginn der Rückrunde zum Spiel des RC Sorpesee gegen den VCO Münster. Schon gleich zu Beginn des Spiels wurde deutlich, dass heute die Abteilung Sauerland gegen die Westfalen Metropole als Siegerin vom Feld gehen sollte. 

Nach einer ersten Abtastphase, in der der VCO Münster bis Mitte des Satz 1 leicht in Führung lag, trat das Team um Mannschaftsführerin Kirsten Prachtel ab da deutlich konzentrierter auf. Druckvolle Aufschläge und vor allem Mut im Angriff sorgten dafür, dass die Nachwuchstalente aus Münster immer wieder das Nachsehen hatten. Angefeuert durch rund 200 Fans der #blauenWand punktete der RCS immer und immer wieder und konnte den anfänglichen Rückstand in einen eigenen Vorsprung umwandeln. Ein Vorsprung, den der RCS in Satz 1 nicht mehr abgeben wollte. 25:20. 

Ein ähnliches Bild zeigte sich in Satz 2, in der das Team des VCOs weiterhin versuchte, mit viel Dynamik den RCS unter Druck zu setzen. Auch hier sollte es wieder für einen Vorsprung bis zur Satzmitte reichen, den die Spielerinnen aus Münster aber nicht fruchtbar machen konnten für einen Satzgewinn. Der RCS zeigte Nervenstärke und drehte den Satz bis zum 25:23.

Der Bann war gebrochen. Das muntere Spiel der beiden Teams setzte sich fort, ganz zur Freude der zahlreichen Fans, die das erste Heimspiel im Jahr 2026 sichtlich genossen. Auch Satz 3 sollte am Ende an den RCS gehen. Hier war es vor allem MVP Kirsten Prachtel, die zu dem jetzt deutlicheren Satz und damit Spielgewinn beitrug. Nach dem 25 zu 17 jubelte das Team von Martin Bartel, der mit der Leistung seines Teams zufrieden war. „Uns ist es gelungen, mehr Druck gerade im Angriff auszuüben. Außerdem konnten wir die Struktur unseres eigenen Spiels immer wieder den Gegner aufdrücken und ihn so unter Druck setzen, dass das Spiel erfolgreich für uns ausgehen konnte.“

Am Sonntag wartete dann mit dem USC Münster eine mit Bundesliga-Erfahrung gespickte Mannschaft. Es entwickelte sich ein hochintensives Spiel, das erneut zeigte, wie viel in der jungen Mannschaft aus dem Sauerland steckte. 

Nach einer kurzen Abtastphase zu Beginn des Spiels, setzte Münster die besseren Akzente und führte zur Satzmitte mit einem deutlichen Abstand. Beim Stand von 15 zu 23 startete der RCS dann eine Aufholjagd, die am Ende nicht belohnt wurde. 22:25. Auch im zweiten Satz zog der Gast aus Münster Mitte des Satzes mit druckvollen Aufschlägen weg. Mit 11:25 ging der Satz damit deutlich an Münster.

Im dritten Satz zeigte dann das Team von Martin Barthel was in ihnen steckt. Mit wirkungsvollen Angriffen, einer aufopferungsvollen Abwehr und starken Aufschlägen setzte man sich zu Beginn des Satzes klar ab, musste allerdings dann nach einer Aufschlagserie der Sauerländerin Ines Bathen den Ausgleich von Münster einstecken. Doch auch mithilfe der #blauenWand konnten die entscheidenden Ballwechsel gewonnen werden, was zum verdienten Satzgewinn führte. 

Das Momentum lag jetzt auf Seiten des RCS. Beide Teams lieferten sich in Satz 4 ein intensives Spiel mit vielen umkämpften Punkten. Am Ende hatte der USC Münster II in der Crunchtime in einigen Situationen das Quäntchen mehr Glück, was zur 1:3 Niederlage führte.

Dennoch kann man aus diesem Doppelwochenende einige positive Aspekte für die Zukunft ableiten.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de