Oder wird der ehemalige Rekordmeister dem Bundesliga-Newcomer die Grenzen aufzeigen?

VBL-Chefin Kim Renkema drückt beiden Teams die Daumen

„Do or die“ am Bodensee: Die Liga schaut am Mittwoch jedenfalls gespannt nach Friedrichshafen – und VBL-Geschäftsführerin Kim Renkema drückt als neutrale Beobachterin beiden Teams die Daumen. Sie selbst wird die Partie per Livestream verfolgen, da sie beim Frauen-Halbfinale Schwerin-Suhl vor Ort ist. Beim Entscheidungsspiel der Männer sieht sie für Ludwigsburg die „beste Ausgangslage“ und einen kleinen Vorteil beim MTV: „Ludwigsburg kann frei aufspielen, weil der Druck bei Friedrichshafen liegt.“

Nach der 1:3-Niederlage am Samstag gab Friedrichhafens Mittelblocker Marcus Böhme im Dyn-Interview zu: „Wir sollten Ludwigsburg etwas ernster nehmen als vorher.“ Und VfB-Trainer Adam Swaczyna sah vor allem in der eigenen Leistung die Hauptursache für die Niederlage. „Wir müssen uns jetzt auf Mittwoch konzentrieren und den Job zu Ende bringen. Wir können nicht sauer sein, dass der Gegner gut gespielt hat. Wir müssen die Dinge besser machen, die wir kontrollieren können.“

Barock Volleys belohnen sich für überragende erste Saison 

Sein Ludwigsburgs Trainerkollege Hasse Mattila freut sich auf das Entscheidungsmatch: „Wir müssen die gleiche Mentalität noch einmal zeigen und das Spiel genießen. Punkt für Punkt spielen und Spaß haben. Der ganze Druck liegt beim VfB Friedrichshafen.“ Seine Mannschaft hat nichts zu verlieren – im Gegenteil: jedes weitere Spiel ist ein Bonus für eine überragende erste Bundesliga-Saison der Ludwigsburger.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de