Das Rückspiel des rheinischen Derbys in der Sparda 2. Liga Pro am 1. Februar 2026 in der Leverkusener Ostermann Arena hielt, was es versprach: Spannung, Emotionen und hochklassigen Volleyball. Für DSHS SnowTrex Köln stand viel auf dem Spiel, galt es doch, die beeindruckende Serie von sechs Siegen in Folge fortzusetzen und die Tabellenführung vor dem Rivalen zu behaupten. Die BayerVolleys Leverkusen hingegen, die zuletzt eine Formkrise durchmachten, wollten vor heimischem Publikum und der eingeladenen Meistermannschaft des TSV einen Befreiungsschlag landen.

Spielverlauf
Der erste Satz begann ausgeglichen und entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Köln zeigte sich kämpferisch und erarbeitete sich beim Stand von 24:23 sogar einen Satzball. Doch die Leverkusenerinnen bewiesen Nervenstärke und sicherten sich mit drei aufeinanderfolgenden Punkten den Satz mit 26:24. Eine verpasste Chance für Köln, die den weiteren Spielverlauf maßgeblich beeinflussen sollte.

Im zweiten Satz zeigten die Kölnerinnen eine starke Reaktion. Sie dominierten das Geschehen auf dem Feld und ließen den BayerVolleys kaum eine Chance. Mit einem klaren 18:25 glichen sie zum 1:1 nach Sätzen aus und schöpften neue Hoffnung für den weiteren Verlauf des Derbys.

Der dritte Satz war bis zur Mitte hart umkämpft. Beide Teams lieferten sich einen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Doch dann verlor DSHS SnowTrex Köln den Faden, und Leverkusen nutzte dies konsequent aus. Die Gastgeberinnen zogen davon und entschieden den Satz mit 25:17 für sich, was eine entscheidende Wende im Spiel markierte.

Im vierten Satz war der Widerstand der Kölnerinnen gebrochen. Leverkusen dominierte diesen Durchgang vollends und ließ DSHS SnowTrex Köln nicht mehr ins Spiel kommen. Mit einem deutlichen 25:13 besiegelten die BayerVolleys Leverkusen ihren 3:1-Derbysieg. Für Köln bedeutete dies das Ende der Siegesserie und die zweite Niederlage im direkten Vergleich gegen Leverkusen in dieser Saison.

Die MVP-Auszeichnungen gingen an Marian Mischo von den BayerVolleys Leverkusen und Marina Müller von DSHS SnowTrex Köln. Trotz der Niederlage bleibt DSHS SnowTrex Köln auf dem 6. Tabellenplatz und hat weiterhin acht Punkte Vorsprung auf den Ligarivalen von der anderen Rheinseite. Der 5. Platz (VCO Dresden) ist mit nur zwei Punkten Rückstand noch in Schlagdistanz.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de