Nach den Niederlagen in den Hinspielen der Königsklasse sind die Chancen auf das Weiterkommen verschwindend gering.
„Wir müssen uns in die Crunchtime bringen und dann mutiger agieren“, sagte SSC-Trainer Felix Koslowski vor dem zweiten Duell mit dem italienischen Erstligisten Vero Volley Mailand am Donnerstag (19 Uhr). Beim ersten Aufeinandertreffen hatte der deutsche Vizemeister vor heimischer Kulisse mit 0:3 den Kürzeren gezogen.
Trotz der schwierigen Ausgangslage will Schwerin beim Gastspiel in Italien noch einmal alles in die Waagschale werfen: „Das kann unser letztes Champions-League-Spiel der Saison sein, also wollen wir uns bestmöglich präsentieren“, betonte Koslowski. Ähnliches dürfte für die Stuttgarterinnen gelten. Das Hinspiel hatte das Team von Trainer Konstantin Bitter mit 1:3 gegen PGE Rysice Rzeszow verloren. Am Donnerstag (17.30 Uhr) kommt es in Polen zur Revanche.
Während Stuttgart im Bundesliga-Meisterkampf anschließend erst wieder am 1. März gegen den SC Potsdam (19 Uhr/Dyn) gefordert ist, muss Schwerin bereits am Samstag (17.15 Uhr/Dyn und SPORT1) gegen den Dresdner SC ran. Derzeit führt Schwerin mit fünf Punkten Vorsprung die Tabelle vor dem Kontrahenten aus Stuttgart an.