Bei der SVG Lüneburg setzt man in dieser Saison neben einem breiten Pool an deutschen Spielern auf einen Kern von US-Boys, angeführt durch Kapitän Scott Kevorken. Der Mittelblocker, bekannt für seine tückischen Aufschläge, geht schon in seine dritte Spielzeit für die Hansestädter. Nach dem dritten Platz in der Vorsaison hatten die Lüneburger vor allem im Außenangriff schwerwiegende Abgänge zu verkraften. Neben dem nach Berlin abgewanderten Steven Marshall zog es Nicolas Del Bianco zum Topclub AS Cannes nach Frankreich. Auffangen sollen diese Verluste der Routinier Matthias Pompe, der im letzten Jahr noch für Düren aktiv war, sowie mit Cody Kessel ein weiterer US-Amerikaner. Auch bei der Verpflichtung eines neuen Liberos ließ man die guten Kontakte nach Übersee spielen. Der hochtalentierte Michael Brinkley kommt vom kalifornischen College in Irvine und organisiert nun Annahme und Abwehr des SVG-Teams.

Obwohl sich die Lüneburger nach ihrem Bundesliga-Aufstieg vor zwei Jahren mittlerweile in der nationalen Spitze etabliert haben, geben sie sich aufgrund der verlorenen Leistungsträger aktuell eher zurückhaltend. „Es ist für uns wichtig, dass wir bis zu den Playoffs eine positive Entwicklung sehen. Deshalb denken wir in Entwicklungsschritten und werden sehen, wozu diese in der Endabrechnung führen“, lautet die bescheidene Saisonprognose von Trainer Stefan Hübner. Mit Blick auf die mega-spannenden Playoff-Halbfinals der letzten Spielzeit werden die BR Volleys jedoch mit viel Respekt in den Heim-Doppelpack gegen die SVG gehen, denn Robert Kromm und seinem Team ist bewusst, dass man in beiden Wettbewerben nur mit einer Bestleistung gegen die Gäste aus dem Norden bestehen kann.

Tickets für beide Duelle mit den „LüneHünen“ gibt es auf www.br-volleys.de/ticketshop

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de