Keine Frage, dass den Vilsbiburgerinnen, derzeit Siebter im Klassement, in der Palmberg-Arena die Rolle des Außenseiters gebu?hrt.
Diesen wollen die Ga?ste unterdessen beherzt und mutig annehmen. „Wir mu?ssen unsere Aufschla?ge mit mo?glichst viel Druck bringen“, sagt Coach Florian Vo?lker – wohlwissend: Wenn Schwerin aus einer (zu) wenig geforderten Annahme heraus sein schnelles Spiel aufziehen kann, „dann wird es schwierig“.
Klar ist auch: Ein Team dieser Qualita?t gewa?hrt dem Gegner nicht viele Mo?glichkeiten zu punkten, sprich: La?ngere Ballwechsel sind eher selten zu erwarten. „Gegen Schwerin“, betont der Raben-Trainer, „hat man eigentlich immer nur eine Angriffschance.“ Diese wollen die Vilsbiburgerinnen, die in bester Besetzung antreten ko?nnen, so oft wie mo?glich couragiert nutzen.
Schwerin feierte zuletzt ein glattes 3:0 in Aachen und davor gegen Erfurt ebenfalls einen Drei-Satz-Sieg, bei dem die Ausgeglichenheit des Kaders exemplarisch zu erleben war: Mit Lindsey Ruddins, Anne Ho?lzig, Indy Baijens und Tutku Burcu Yu?zgenc teilten sich gleich vier Spielerinnen das Attribut der an diesem Tag punktbesten Scorerin.
Neben starken Auftritten in der Liga machen die Damen aus der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern auch in zwei weiteren Wettbewerben von sich reden: im DVV-Pokal, wo sie nach dem 3:2-Halbfinalsieg in Stuttgart im Endspiel auf Potsdam treffen, sowie im CEV-Cup, dessen Viertelfinale sie erreicht haben, Gegner dort ist der italienische Spitzenclub Scandicci. Fu?r Schlagzeilen sorgte unter der Woche die Nachricht, dass Coach Felix Koslowski ku?nftig zusa?tzlich zu seinem Engagement in Schwerin als Trainer des niederla?ndischen Nationalteams arbeiten wird.
