Das Duell zwischen den Tabellennachbarn bot im ersten Durchgang das, was die Tabellenposition versprach: Auf Augenhöhe begegneten sich der TVR (Rang fünf) und die NETZHOPPERS (sechs), erst in der Verlängerung hatten die Gastgeber knapp das bessere Ende für sich. Und dieser knappe Satzverlust schien der Knackpunkt der gesamten Partie zu sein, denn danach lief bei den Brandenburgern nicht mehr viel zusammen. Druckvoll spielten die Rottenburger, die NETZHOPPERS hatten dem nicht viel entgegenzusetzen und mussten die zwei Folgesätze deutlich abgeben.
„Das war eine tolle Stimmung hier und die Zuschauer hätten es verdient gehabt, ein besseres Spiel zu sehen. Aber manchmal läuft es eben einfach nicht. Ein anderes Mal kommen wir wieder und werden garantiert besser spielen“, sagte Trainer Mirko Culic direkt im Anschluss an die Partie. Er konnte im Vorfeld des Spiels zwar wieder auf Finn Dittelbach bauen, der nach seiner Rückenverletzung in der Saisonvorbereitung sein Comeback in Rottenburg gab. Verzichten musste er allerdings auf Außenangreifer Matthias Penk, der wegen eines Magen-Darm-Infekts nicht mitreiste.
Für den Aufsteiger geht es am kommenden Sonnabend weiter in der Bundesliga: Dann empfangen die heimstarken Brandenburger den Pokalfinalisten SVG Lüneburg in der Landkost-Arena und können bei einem weiteren direkten Konkurrenten wieder Boden gut machen.