Zu Beginn der Begegnung legten jedoch die Netzhoppers kräftig los: Die erste technische Auszeit ging mit 8:7 an die Brandenburger Gäste. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase fanden auch die Gastgeber ins Spiel. Moritz Karlitzek und Ferenc Németh sammelten Punkte und verschafften den Rottenburger zeitweise eine vier-Punkte-Führung (21:17). Es passte zu den in dieser Saison teils gezeigten Leistungen, dass die Schwaben den Gegner noch einmal herankommen ließen (23:22), am Ende ging der TVR dennoch verdient in Führung (25:22).
Rottenburg hatte in die Spur gefunden und sollte diese bis Spielende auch nicht mehr verlieren. Von der ersten technischen Auszeit an (8:6) vergrößerte der TVR seinen Vorsprung (16:12,24:17) und sorgte früh für klare Verhältnisse. Auch in diesem Durchgang zeigte Hannes Elsäßer, Moritz Karlitzek und Co. Nerven und die Netzhoppers ließen den sicher geglaubten Satzerfolg der Hausherren wanken (24:21). Moritz Karlitzek erlöste das Publikum schließlich mit dem 25:21.
Nach zwei Durchgängen, in denen der TVR gegen Satzende jeweils Nerven zeigte, überzeugte er im dritten Durchgang umso mehr: Über 8:4, 12:6 und 17:9 stellten die Domstädter früh die Weichen auf Heimsieg. TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger gab schließlich seinem Nachwuchstalent Johannes Schief Einsatzzeit, der das geschenkte Vertrauen prompt auszahlte und mit zwei Assen den Weg zum umjubelten 25:11 Satzerfolg ebnete.
Der TV Rottenburg trifft also am kommenden Mittwoch im Entscheidungsspiel um die Playoffs erneut auf die Netzhoppers. Die Begegnung findet in der Landkost-Arena Bestensee um 19:00 Uhr statt und wird wie gewohnt auf sportdeutschland.tv übertragen.
