Dass die United Volleys inzwischen zur nationalen Spitze zählen, hat Ex-Bundestrainer und neuer VfB-Coach Vital Heynen nach dem äußerst knappen Sieg seiner Friedrichshafener am letzten Wochenende treffend via Kurznachrichtendienst Twitter auf den Punkt gebracht: „Das war ein schöner Kampf in Frankfurt. Wir haben 3:2 gewonnen, aber trotzdem großen Respekt an die Uniteds. Es gibt eindeutig mehr als zwei Spitzenteams in Deutschland!“ Nur zwei Zähler Rückstand hat die Mannschaft um den ehemaligen BR Volley und jetzigen UVR-Kapitän Christian Dünnes, deren nicht zu unterschätzender Vorteil es ist, fast den gesamten Kader der Vorsaison zusammengehalten zu haben, zurzeit auf die Berliner Spitzenreiter.
Welchen Stellenwert die Senkrechtstarter mittlerweile im Rhein-Main-Gebiet haben, zeigte zuletzt auch die Wertschätzung für Headcoach Michael Warm, der jüngst als Frankfurts „Trainer des Jahres“ ausgezeichnet wurde. Mit innovativen Ideen beschreiten die Hessen neue Wege, um in der boomenden Region Volleyball langfristig einen Namen zu geben. Die Resonanz gibt ihnen bisher recht: Beispielsweise haben die Uniteds im sozialen Netzwerk Facebook eine rasante Entwicklung genommen und sind zum reichweitenstärksten Männer-Club hinter den BR Volleys aufgestiegen. Auch die Philosophie, mit einem urbanen Image an den Standorten zu punkten, verbindet beide Vereine.
Die United Volleys Rhein-Main sind also eine großartige Bereicherung für die Volleyball Bundesliga und die Zuschauer in der Max-Schmeling-Halle dürfen sich am Samstag beim Topspiel zwischen dem Tabellenführer und seinem ärgsten Verfolger auf einen echten Saison-Höhepunkt freuen.
Tickets für das Duell um die Tabellenspitze gibt es hier: www.br-volleys.de/ticketshop
