Ein offener Schlagabtausch in Satz 1 fand in der Verlängerung beim 30:28 mit etwas Glück das bessere Ende für die Heimmannschaft. Starke Blockaktionen auf Krifteler Seite schalteten ein ums andere Mal den gegnerischen Angriff aus und waren letzten Endes mitverantwortlich für den Satzgewinn. Satz 2 und 3 dann allerdings genau umgekehrt: Während die Eigenfehlerquote der TuS immer weiter stieg, die Annahme phasenweise Zuspieler Däke nur noch einen Pass erlaubte und die Angreifer immer größere Schwierigkeiten mit dem Rodheimer Block hatten, punkteten die Gäste aus der Wetterau immer häufiger über ihre starken Angreifer Voeske und Wacker. Ebenso schwer fiel es der TuS einen prinzipiell nicht allzu starken Mittelangriff der SG Rodheim unter Kontrolle zu bekommen. Zwar gingen auch diese beiden Sätze in die Verlängerung, allerdings in beiden Fällen mit 25:27 aus Krifteler Sich mit dem glücklicheren Ende für Rodheim. Nach deutlicher Ansprache von Trainer Tim Schön kam dann im 4. Satz die Wende. Die Eigenfehlerquote verbesserte sich merklich, während auf Rodheimer Seite zeitgleich die Kräfte langsam zu schwinden schienen. Immer häufiger kamen nun auch die eigenen Mittelblocker Liebenow und Bonadt zum Punkten, die gleichzeitig ein ums andere Mal den Angriff auf der Gegenseite mit starken Blockaktionen auszuschalten wussten. 25:19 das Ergebnis im vierten Satz und damit die Notwendigkeit der Entscheidungsfindung im Tie-Break. Der 5. und entscheidende letzte Satz war dann eine Machtdemonstration der Hausherren. Mit 15:3 fiel die Entscheidung dann für die TuS Kriftel, die in diesem Satz klare konditionelle Vorteile aufbringen konnte und somit nach dem 3. Spieltag der 3. Liga Süd auf dem 2. Platz hinter dem SSC Karlsruhe zu finden ist.

TuS Kriftel: Kemmerer, Däke (Z), S.Ruhm, Blume, Rasche, Böhmer (AA), Floren, Bonadt, Liebenow (MB), Büchi, Bähr (D), F. Ruhm (L). Coach: T. Schön

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