Im ersten Satz zeigten beide Teams ein richtig gutes Spiel mit hohem Drittliga-Niveau auf beiden Seiten. Keine Mannschaft konnte sich dauerhaft absetzen, Führungen von zwei, drei Punkten zumeist auf Berliner Seite konnten vom Gegner stets wieder eingeholt worden. Nur beim Stand von 23:23 machte der VCO dann zwei Punkte in Folge …
Völlig von der Rolle präsentierten sich die Alstertalerinnen dann ab dem zweiten Durchgang, für den plötzlichen Leistungseinbruch fand niemand so richtig eine Erklärung. „Unsere Annahme hat den enorm druckvollen Aufschlägen nicht mehr standhalten können“, schilderte Maier. „Damit war unsere wichtige Mitte ausgeschaltet und der VCO sammelte in der Abwehr einen Ball nach dem anderen ein. Die starken Berliner Außenangreiferinnen erledigten dann den Rest. Das war leider nicht zu kompensieren.“ Die Alstertalerinnen versuchten es weiter, doch Satz 2 ging zu 9 verloren, im dritten Satz konnte aus einem 8:16 immerhin mit 20:25 noch eine glimpfliche Niederlage gemacht werden.
Verständlicherweise gedämpfte Stimmung im Bus auf der Rückfahrt nach Hamburg, sogar als Jan Maier den Spielerinnen den Montag trainingsfrei gab. „Die Spielerinnen sollen an einem freien Tag etwas Abstand gewinnen“, erklärt Maier. „Ab Dienstag geht es dann mit voller Konzentration auf unser Heimspiel am Samstag gegen den Tabellenzweiten Berlin-Brandenburger SC.“
Zur MVP wurden bei SCALA1 Mittelblockerin Christina Potratz und beim VCO Berlin Diagonalangreiferin Emma Cyris gewählt.