In allen drei Durchgängen erspielten sich die Sensationsdritten der vergangenen Saison zwar hohe Führungen, die jedoch von den Gastgebern, die sich wesentlich variabler und kämpferischer als in den bisherigen zwei Aufeinandertreffen präsentierten, stets teils oder ganz kassiert wurden. Am drastischsten im dritten Satz, als aus einem 16:9 ein 16:15 wurde. Hier zeigte sich aber genau jener qualitative Zugewinn bei den United Volleys, der letztendlich ausschlaggebend für den klaren Spielausgang war.

Aufschläge und Block-Abwehr als Schlüssel zum Erfolg

Angeführt vom dauerdonnernden Dünnes, der mit 21 Punkten gleich seine erste goldene MVP-Medaille der Saison einheimste, zogen die Hessen postwendend wieder auf 21:15 davon. Wenig später vollendete Nationalspieler Moritz Reichert zum umjubelten 25:21. Herausragend bei den Uniteds, bei denen die Neuzugänge Adrian Aciobanitei und Mitch Tulley zu Kurzeinsätzen kamen, war vor allem die Aufschlagleistung. Acht Assen von Dünnes, Reichert, Zimmermann & Co. standen gerade einmal 12 Servicefehler gegenüber.

Auch die Block-Abwehrleistung sei im Spielverlauf immer stärker geworden und mit ausschlaggebend für den Premierensieg gewesen, analysierte Co-Trainer Jan Kahlenbach. So stand am Ende das Fazit: Düren stark, United Volleys noch stärker. Gespannt sein darf man nun auf das Pokal-Achtelfinale am Donnerstagabend in Berlin, wenn zwei überzeugende 3:0-Sieger des ersten Spieltags im direkten Duell aufeinandertreffen. Dass einer von beiden dabei bereits die Segel streichen muss, erscheint da im Interesse des Wettbewerbs umso bedauerlicher.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de