Bereits im Halbfinale waren am Ende nur die Hamburger zu hören: „Laura – Kira – Laura – Kira“ schallte es durchs Stadion oder natürlich die Klassiker „Oh, wie ist das schön“. Die Hamburger Fangruppe besteht aus ca. 35 Personen und umfasst Freunde und Familienangehörige von Ludwig/Walkenhorst und Markus Böckermann/Lars Flüggen. Das deutsche Männer-Team steht selbstredend auch in der Fangruppe und feuert ihre Kolleginnen lautstark an.

Wie groß der Zusammenhalt ist, verdeutlicht eine kleine Episode um die Physiotherapeutin Katharina Hubert. Hubert ist am Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein angestellt und dort für die Beach-Volleyballer zuständig. In der Olympia-Qualifikation war sie auf Wunsch der beiden Nationalteams auf diversen Turnieren dabei, weil kein anderer Physiotherapeut eingeplant war. Als Dank spendeten Ludwig/Walkenhorst und Böckermann/Flüggen ihrer Physiotherapeutin den Trip nach Rio.

Doch nicht nur in Rio werden die Daumen gedrückt und lautstark gejubelt, natürlich auch in Hamburg selbst. Dort steigt am Olympiastützpunkt ab 4.00 Uhr morgens das Public Viewing „auf Eigeninitiative der Mitarbeiter“, wie Olympiastützpunktleiterin Ingrid Unkelbach sagt, die selber in Rio weilt und u.a. den Hamburger Innensenator Andreas Grote begrüßt. Der ist natürlich auch ganz begeistert vom Auftritt „seiner“ Hamburgerinnen – sicherlich nicht das Schlechteste für den Beach-Volleyballsport in der Elbmetropole und die Zukunft des Major Hamburg, des in diesem Jahr erstmalig durchgeführten internationalen Turniers.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de