Damit hatten zu Beginn der World League Finalrunde in Krakau wohl kaum einer gerechnet. Ausgerechnet Serbien, das bei der Olympia-Qualifikation in Berlin Anfang Januar ohne den Hauch einer Chance das Ticket nach Rio verpasste und ohne Superstar Aleksandar Atanasijević in Krakau am Start war, sollte sich am Ende gegen sämtliche Olympia-Teilnehmer durchsetzen und einen perfekten Abschluss des prestigeträchtigsten Wettbewerbs neben Olympia und Weltmeisterschaften feiern.

Auch eine Zwischenzeitliche Niederlage gegen Frankreich während der Finalrunde konnte sie nicht stoppen. Nach Siegen über Gastgeber Polen (3:1), Italien (3:2) und eben Brasilien war der Coup perfekt. Bester Scorer für die Serben war Marko Ivovic, der in Abwesenheit von Atanasijević 16 Zähler zum Sieg beisteuerte.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de