Allen voran das deutsche Topduo Clemens Wickler und Nils Ehlers. Wickler war es auch, der den, bis dahin eher in der bayerischen Szene aktiven Veranstaltern Barthel Spranger und Dieter Heidrich die Türen zu einigen großen Namen öffnete.
Zu den, derzeit alles beherrschenden Schweden etwa – Jacob Hölting Nilsson/Elmer Andersson und den Olympiasiegern und Weltmeistern David Ahman und Jonatan Hellvig. Die Nummern 1 und 2 der Welt haben nach dem Elite16 in Ostrau den Trip in den Münchner Osten auf dem Plan.
Und treffen dort auf genau das Team, dem Ahman/Hellvig seit 2022 ein bisschen den Rang abgelaufen haben. Auf den frisch verheirateten Anders Mol und Christian Sörum, die sich zuletzt ebenso in der Heimat erholten wie Teil zwei der Wikingerfamilie, Hendrik Mol und Mathias Berntsen, die als fünftes Profiteam ins Rennen um die erstmals ausgespielte Siegertrophäe eingreifen.
Nicht weniger als das komplette Olympiapodium von Paris 2024 also, das sich da mit den Weltranglisten-1. trifft. Eine derartige Ansammlung an Spitzenteams gab es in Süddeutschland bislang übrigens nur einmal: 2022 bei den European Championships auf dem Münchner Königsplatz. DVV-Vize Julius Brink findet es beeindruckend. „Man kann das verstehen. Für Clemens ist es wie der Lachs, der nach Hause kommt, und er hat natürlich Zugkraft“, sagte er, „aber diese Leute alle zu bekommen – a la bonheur, das ist stark.
Komplettiert wird das Achterfeld übrigens von drei bayerischen Teams, die sich in der eigens errichteten 2000-Mann-Arena auf dem Volksfestplatz an den Olympiasiegern und Weltmeistern versuchen. Daniel Kirchner und Jannik Kühlborn, Florian Schweikart und Yannick Bibelriether sowie Johannes Klinkert und Sebastian Burgis.
