VfB-Finalauftakt in Suhler „Festung Wolfsgrube“
Eine „Saison der Rekorde“ für den VfB Suhl LOTTO Thüringen wird mit der erstmaligen Finalserie um die Deutsche Meisterschaft und gegen den mitteldeutschen Dauerrivalen Dresdner SC gekrönt. Und wenn der Vorjahresvizemeister, Vorjahres-DVV-Pokalgewinner und amtierende Super-Cup-Gewinner, Dresdner SC, nach Südthüringen zum neuen DVV-Pokalsieger und Vorjahresdritten VfB Suhl LOTTO Thüringen reist, ist ein spannendes Spitzenspiel in der Finalrunde „best of five“ vorprogrammiert. Zumal sich beide Spitzenteams in dieser Saison bereits dreimal gegenüberstanden, zweimal in der Hauptrunde, die Dresden trotz zweier Tiebreak-Erfolge gegen den VfB in der Hauptrunde, „nur“ als Tabellenvierter abschließen konnte. Das dritte Aufeinandertreffen im Pokal-Halbfinale durften die Hollosy-Schützlinge diesmal vor heimischer Kulisse austragen und zogen bekanntermaßen mit einem Tiebreaksieg ins Zoi-DVV-Pokalfinale nach Mannheim ein. Dort krönten sich die Südthüringerinnen mit einem 3:2-Sieg gegen Favorit Stuttgart mit dem zweiten DVV-Pokalsieg nach fünf Finalteilnahmen seit 2008. Dabei bewiesen die Laakkonen & Co. genauso Nervenstärke im Tiebreak, wie zuletzt beim ersten Sieg nach 2005 beim Rekordmeister Schwerin, womit der VfB Suhl LOTTO Thüringen nach zwei Spielgewinnen gegen die favorisierten Nordostdeutschen erstmals in der finale Meisterserie auftreten darf. Für den kleinen Verein aus dem Thüringer Wald ist damit bereits die erfolgreichste Saison der 35-jährigen Vereinsgeschichte garantiert. Natürlich wollen die Schützlinge von VfB-Erfolgscoach Laszlo Hollosy nun auch die ultimative Krönung schaffen und den ansetzungsbedingten „Heimrecht-Vorteil“ in Erfolg ummünzen. Das dürfte natürlich genauso spannend werden, wenn sich beide Teams im 73. Aufeinandertreffen gegenüberstehen werden. Beim Erfolgsverhältnis von 15:57 aus Suhler Sicht, dürfte die Favoritenrolle klar beim sächsischen Vertreter Dresdner SC liegen, zumal die Schützlinge von DSC-Erfolgstrainer Alexander Waibl bereits in den vergangenen Jahrzehnten sechs Meistertitel und sieben DVV-Pokalsiege einheimsen konnten. Und im Halbfinale zeigten auch die DSC-Damen zweimal Nervenstärke im Fünfsatzkrimi, als man den favorisierten Hauptrundenersten überraschend in zwei Spielen und wie im Vorjahr erneut eliminieren konnte. Insofern ist dieses erstmalige, mitteldeutsche Finale ein Novum in der Geschichte der deutschen Damen-Volleyball-Meisterschaft.
Dementsprechend hoffen die VfB-Organisatoren am kommenden Mittwochabend um 19 Uhr auf die notwendige Stimmung und Unterstützung von den Rängen in der ANTENNE-THÜRINGEN-Volleyballarena „Wolfsgrube“, um den Favoriten aus der Elbmetropole zu Beginn der Finalserie zu bezwingen. Und so freuen sich alle Südthüringer Volleyballfans auf den mitteldeutschen „Ostklassiker“ getreu dem Namenssponsor-Motto: „neues Spiel – neues Glück!“.
