Dass Jordan Canham so hoch geschätzt wird, liegt nicht nur an seiner Schlaghärte und seinen starken Statistiken. „Er ist einer der besten Diagonalangreifer der Liga und zudem jemand, der sehr hart für sein Team arbeitet“, betont Tomas Kocian-Falkenbach. Besonders deutlich wurde das am vergangenen Wochenende: Im Viertelfinal-Rückspiel bei den Helios Grizzlys Giesen sprang er in der Annahme ein – obwohl das eigentlich nicht sein Spezialgebiet ist. „Wir hatten große Verletzungsprobleme, und jeder im Team hat geholfen, wo er konnte. Das zeichnet uns aus“, sagt Jordan Canham.

Diese Team-Mentalität ist auch einer der Gründe für seine Vertragsverlängerung. Gleichzeitig möchte der ambitionierte Kanadier seine sportliche Entwicklung in Düren fortsetzen. „Wir spielen in der kommenden Saison im Europapokal, und wir haben hier eine einmalige Atmosphäre. Das macht Düren so interessant und spricht sich herum.“ Eine wichtige Rolle spielt für ihn zudem der Wohlfühlfaktor, den er mit seiner Verlobten in Düren erlebt: „Es gibt hier immer Menschen, die für dich da sind und dafür sorgen, dass du dich komplett auf Volleyball konzentrieren kannst. Wir freuen uns, auch in der kommenden Saison hier zu sein.“

Bis dahin richtet der Kanadier mit der großen Angriffswucht seinen Fokus auf die laufende Spielzeit. Der Sieg gegen die Helios Grizzlys Giesen, der trotz großer Verletzungssorgen und dank starken Zusammenhalts gelungen ist, gibt der Mannschaft zusätzliches Selbstvertrauen. „Im Halbfinale treffen wir auf die SVG Lüneburg. Sie sind als Tabellenführer in die Playoffs gegangen und sehr stark. Das wird ein großer Spaß.“

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