„Die Grizzlys sind ein enorm starkes Team: Stark im Aufschlag, stark im Angriff, stark im Block“, sagt Dürens Trainer Christophe Achten mit Blick auf den Gegner. „Zu Hause werden sie sich sicher noch mal um ein paar Prozent steigern. Also müssen wir auch noch besser spielen.“ Giesen hat diesmal den Heimvorteil im Rücken, aber gleichzeitig das drohende Aus vor Augen. Das Schlimmste, was den SWD powervolleys passieren kann, ist im Fall einer Niederlage ein Entscheidungsspiel, das am Mittwoch in Düren ausgetragen wird. „Unser Gegner hat also mehr Druck. Sie müssen gewinnen. Wir können gewinnen und wollen gewinnen. Das merke ich im Training ganz deutlich. Die Mannschaft will am Samstag alles klar machen“, schildert Christophe Achten die Trainingseindrücke.

Verzichten muss er dabei auf die beiden Außenangreifer Nico Wegner und Zac Hutcheson. Erstgenannter fällt weiterhin auf unbestimmte Zeit aus. Zac Hutchesons Fußverletzung bessert sich. Das Spiel am Samstag kommt allerdings zu früh.

Sjors Tijhuis wechselt nach Belgien
Die SWD powervolleys Düren treiben ihre Kaderplanung für die kommende Saison voran. Während mehrere Leistungsträger wie Trainer Christophe Achten sowie Robin Baghdady und Troy Gooch ihre Verträge verlängert haben, steht mit Sjors Tijhuis der erste Abgang fest. Der niederländische Diagonalangreifer wechselt nach einer Saison nach Belgien zu Volley Haasrode Leuven, um dort mehr Spielzeit zu erhalten. Düren muss damit die wichtige Position auf der Diagonalen neu besetzen. Aktuell richten Sjors Tijhuis und die SWD powervolleys Düren ihren Blick auf die laufenden Playoffs. Am Samstag kann Düren mit einem Auswärtssieg gegen die Helios Grizzlys Giesen den Einzug in das Halbfinale klar machen.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de