Das Team um Coach Vettorazzi erwischte einen gelungenen Start in die Partie und überzeugte mit hohem Aufschlagdruck sowie effektiven Angriffen. Bis zur Satzmitte gestaltete sich das Spiel ausgeglichen, ehe sich die Sodenerinnen zunehmend absetzen konnten und den ersten Satz souverän mit 25:20 für sich entschieden.
Im zweiten Satz lief die TG Bad Soden von Beginn an einem Rückstand hinterher, kämpfte sich jedoch immer wieder heran. Vor allem die druckvollen Aufschläge der Offenburgerinnen stellten die Annahme vor große Herausforderungen. Dennoch blieb das Team dank eines stabilen Zuspiels und variabler Angriffe im Spiel und konnte einen Rückstand von 16:22 eindrucksvoll zum 24:24 ausgleichen. In der entscheidenden Phase behielten jedoch die Gäste die Nerven und sicherten sich den Satz knapp mit 26:24.
Im dritten und vierten Satz warfen die Sodenerinnen noch einmal alles in die Waagschale, um sich auf Augenhöhe einen weiteren Satzgewinn und damit die Chance auf den Sieg zu erarbeiten. Phasenweise führten jedoch Abstimmungsprobleme zu Unsicherheiten, wodurch die Gäste einen Vorsprung aufbauen konnten. Die Offenburgerinnen fanden zunehmend besser ins Spiel und setzten sowohl über die Mitte als auch über die Auflenposition immer wieder wirkungsvolle Angriffe. Zwar agierte der Sodener Block über weite Strecken stabil, doch der höhere Aufschlagdruck der Gäste machte letztlich den Unterschied. Beide Sätze gingen mit 19:25 an Offenburg.
Abschlieflend lässt sich festhalten, dass die Sodenerinnen ihr volles Potenzial an diesem Spieltag nicht ausschöpfen konnten – jenes Leistungsniveau, das sie in den vergangenen Partien gezeigt haben und das sie verdient auf den dritten Tabellenplatz gebracht hat. Im kommenden Spiel (So., 29.03.2026) gegen DJK SB München-Ost geht es nun um den direkten Kampf um Rang zwei. Entsprechend wird das Team der TG Bad Soden in der Trainingswoche den Fokus neu ausrichten und intensiv arbeiten, um bestens vorbereitet in die nächste Partie zu gehen.
Die Medaille für die wertvollste Spielerin ging verdient an die Libera Monika Dolezajova.
