Das packende Duell beim Deutschen Meister endet ohne Überraschung
Schwerin. Die erste Viertelfinalbegegnung der Playoffs endet für die Ladies in Black Aachen mit einem auf den ersten Blick glatten 0:3 (23:25, 26:28, 14:25). Die Kaiserstädterinnen zeigen vor allem im zweiten Satz ihr Potential und bieten dem Deutschen Meister die Stirn.
Mutiger Beginn – Rückstand wird fast wettgemacht
Der erste Durchgang endet knapp mit 23:25 aus Aachener Sicht – und das, obwohl Aachen mutig in die Partie startet. Nach einem langen, intensiven Ballwechsel geht der SSC Palmberg Schwerin schnell mit in Führung. Aachen agiert engagiert, aber noch etwas nervös und leistet sich einige Fehler, wodurch Schwerin immer wieder auf bis zu sieben Zähler Vorsprung enteilen kann. In der frühen zweiten Auszeit bei 6:13 Punkten fordert Mareike Hindriksen mutig zu bleiben und das tun die Aachenerinnen. Die Ladies in Black kämpfen sich zurück. Mit dem mutigen Angriff von Zoi Mavrommatis zum 11:14 ist der Kampfgeist wieder voll da. Am Ende reicht die starke Aufholjagd jedoch nicht ganz – Schwerin bringt den Satz knapp nach Hause.
Aachen legt noch eine Schippe drauf – epische Crunchtime
Auch der zweite Satz wird mit 26:28 zu einem echten Krimi. Aachen spielt mutiger, erfolgreicher und kann über weite Strecken die Führung sogar behaupten. Selbst als Schwerin bei 19:24 mit fünf Satzbällen in der Crunchtime davonzieht, geben die Aachenerinnen nichts verloren. Sie egalisieren spektakulär die fünf Satzbälle und bringen die Halle zum Beben. Erst der neunte Satzball des SSC entscheidet den Durchgang – erneut hauchdünn.
In Satz 3 dreht Schwerins Defense das Momentum
Im dritten Satz setzt sich die Qualität der Gastgeberinnen deutlich durch. Aachens Angriffsbemühungen prallen immer häufiger an der starken Schweriner Defensive ab – schnell steht es 2:8. Ein früher Doppelwechsel soll Stabilität bringen, doch der SSC zieht weiter davon. Aachen findet nur zeitweise wieder Zugriff und kommt etwas heran, doch der Satzverlauf bleibt klar. Mit 14:25 geht der Durchgang deutlich an Schwerin. Mit einem dann doch klaren 0:3 fährt Aachen nach Hause.
Beste Spielerinnen & Ausblick
Beste Aachener Spielerin in Schwerin ist erneut Zoi Mavrommatis, die neben 13 Angriffspunkten , einer Quote von mehr als 46% und einer guten Annahme wieder einen sehr guten Anteil am Aachener Spiel hat. Anne Hölzig, die Kapitänin des SSC Palmberg Schwerin steuert allein 16 Punkte zum Heimsieg ihres Teams bei und wird dafür mit der goldenen MVP-Medaille geehrt.
Am Mittwoch um 20:00 Uhr folgt bereits das zweite Duell dieser Playoff-Viertelfinal-Runde – diesmal im Aachener Hexenkessel, wo die Ladies in Black auf lautstarke Unterstützung bauen und ihre Chance mit einem Heimsieg noch wahren können.
