Anpfiff aller Begegnungen ist Samstag, 21. März um 19 Uhr.
Viertelfinalpaarungen sind noch völlig offen
Noch ist alles offen im Kampf um die finalen Tabellenplätze und damit für die Ansetzungen der Playoff-Viertelfinals. Der Hauptrundensieger wird in einem echten Fotofinish ermittelt: Titelverteidiger BR Volleys kann zwar den besseren Satzquotienten vorweisen, Spitzenreiter SVG Lüneburg hat jedoch einen Sieg mehr auf dem Konto und kann mit drei Punkten alles klar machen. Aber nicht nur zwischen Lüneburg und Berlin herrscht Punktgleichheit, auch um den dritten Platz wird noch gekämpft. Der VfB Friedrichshafen, der sich am Mittwoch nach einem 44:42-Marathon-Satz mit 3:0 in heimischer Halle gegen die Helios GRIZZLYS Giesen durchsetzte, hat 64 Punkte auf dem Konto. Gleiches gilt für die SWD powervolleys Düren, die jedoch einen Sieg weniger aufzuweisen haben. Auch Düren war am Mittwoch im Einsatz und kam gegen die Energiequelle Netzhoppers KW zu einem 3:1-Heimerfolg. „Das war wichtig für unser Selbstvertrauen. Wir haben uns gegen ein gutes Team durchgesetzt“, sagte Trainer Christophe Achten.
Während Düren am Samstag beim TSV Haching München antritt, muss Friedrichshafen in der MBS Arena Potsdam gegen Königs Wusterhausen drei Punkte holen, um aus eigener Kraft sicher den dritten Platz zu halten. „Jetzt haben wir noch ein Spiel, um den dritten Platz zu sichern. Das dürfen wir nicht auf die leichte Schulter nehmen. Auch bei den Netzhoppers müssen wir sehr gut spielen, um zu gewinnen“, sagte Cheftrainer Adam Swaczyna nach dem Giesen-Sieg. Für die Netzhoppers geht es als derzeitiger Tabellensiebter noch um einiges: Zwar sind die Playoffs sicher, jedoch würde eine Niederlage das Aufeinandertreffen mit Lüneburg oder Berlin bedeuten. Im Ringen um den sechsten Platz gibt es aber noch zwei weitere Anwärter: Einen Punkt hinter dem Team von Trainer Liam Sketcher lauern die WWK Volleys Herrsching, einen Zähler davor steht das Überraschungsteam der Saison – die Barock Volleys MTV Ludwigsburg. Der Ludwigsburger Gegner Giesen ist das einzige Team, das als Tabellenfünfter bereits feststeht.
Mit dem letzten Spieltag der Hauptrunde endet die Saison 2025/26 für sieben Teams. Einen sportlichen Absteiger wird es in dieser Spielzeit nicht geben, da Herrsching und Haching in der nächsten Spielzeit gemeinsam als WWK Volleys München antreten und es mit dem TV Rottenburg nur einen Aufstiegskandidaten aus der 2. Bundesliga gibt. Aufgrund der gleichbleibenden Anzahl an Teams entfällt der sportliche Abstieg und die cerebricks VOLLEY GOATS und der SV Warnemünde spielen im direkten Showdown nun darum, wer sich den 13. Tabellenplatz sichern kann.
Playoffs beginnen am 28. März
Es bleibt nur wenig Zeit für die Vorbereitungen auf den ersten Playoff-Gegner, denn schon am 28. März beginnen die Viertelfinals. Diese werden im Best-of-three-Modus ausgetragen. Die vier Tabellenersten haben das erste Heimrecht und behalten es auch für ein eventuelles drittes Spiel. Der Modus für das Halbfinale ist noch offen, eine Entscheidung dazu wird spätestens am 2. April bekannt gegeben. Im Finale um die Deutsche Meisterschaft werden drei Siege für den Titel benötigt. Spätestens am 13. Mai steht dann der Deutsche Meister fest.
Dyn überträgt alle Spiele des letzten Hauptrundenspieltags und die Playoffs live und on demand.
Alle Partien des Spieltags im Überblick:
Sa., 21.03.26, 19:00 Uhr BADEN VOLLEYS SSC Karlsruhe vs. SVG Lüneburg
Sa., 21.03.26, 19:00 Uhr WWK Volleys Herrsching vs. BERLIN RECYCLING Volleys
Sa., 21.03.26, 19:00 Uhr ASV Dachau vs. FT 1844 Freiburg
Sa., 21.03.26, 19:00 Uhr Barock Volleys MTV Ludwigsburg vs. Helios GRIZZLYS Giesen
Sa., 21.03.26, 19:00 Uhr cerebricks VOLLEY GOATS Mitteldeutschland vs. SV Warnemünde
Sa., 21.03.26, 19:00 Uhr TSV Haching München vs. SWD powervolleys Düren
Sa., 21.03.26, 19:00 Uhr Energiequelle Netzhoppers KW vs. VfB Friedrichshafen
