Die Geschäftsführerin der Volleyball Bundesliga (VBL), Kim Oszvald-Renkema, freut sich auf das Event und wird den Fans vor Ort Einblicke in die Nachwuchsarbeit und die Entwicklung des Frauensports geben.
Nach einem erfolgreichen Pilot-Event in der vergangenen Saison wird den Fans im Berliner Volleyballtempel am Samstag noch einmal etwas ganz Besonderes geboten. Der zweite Doppelspieltag vereint Männer- und Frauenvolleyball in der Arena in Prenzlauer Berg. „Es war nicht einfach, dieses zentrale Projekt unserer Zusammenarbeit mit dem BBSC erneut zu realisieren, aber wir haben einen Weg und einen Termin gefunden. Unser Dank gilt allen Partnern und Unterstützern, die diesen Tag ermöglichen. Ich denke, durch die zwei attraktiven Ansetzungen können wir das Event noch einmal weiterentwickeln und das nächste starke Zeichen für den Frauen-Volleyball in unserer Stadt setzen“, sagt BR Volleys Geschäftsführer Kaweh Niroomand.
Auch Kim Oszvald-Renkema wird am Samstag vor Ort sein und betont die überregionale Bedeutung des Berlin-Brandenburger Doppelspieltags: „Leuchtturm-Events wie diese zeigen die ganze Vielfalt unseres Sports: Fans erleben Volleyball der Frauen und Männer auf höchstem Niveau. Gleichzeitig schafft das Format mehr Aufmerksamkeit für den Frauenvolleyball und die Nachwuchstalente der Sparda 2. Liga Pro.“ Die VBL-Geschäftsführerin wird in der Max-Schmeling-Halle auch über Entwicklungen im Nachwuchsbereich und bei der Sichtbarkeit des Frauenvolleyballs berichten.
Seit zwei Jahren kooperieren die BR Volleys mit dem BBSC und unterstützen den Verein aus Köpenick bei der Professionalisierung seiner Strukturen, dem Ausbau der Nachwuchsarbeit und der sportlichen Weiterentwicklung. Der Zugang zum „NETZwerk“ des Rekordmeisters bietet Berlins bestem Frauenteam dabei Wachstumschancen. Bereits bei der Premiere im letzten Jahr war der Doppelspieltag ein Erfolg auf ganzer Linie. 3.500 Volleyballfans schauten sich im Anschluss an den 3:0-Erfolg der BR Volleys gegen die Baden Volleys SSC Karlsruhe auch das Zweitligamatch des BBSC gegen den VfL Oythe an. Es handelte sich zu diesem Zeitpunkt um die ligaübergreifend größte Kulisse bei einem Frauenspiel in der Bundesliga-Saison (Hauptrunde). Die BBSC-Frauen drehten damals ein verlorengeglaubtes Spiel vor einem euphorischen Volleyballtempel-Publikum in einen 3:2-Sieg und sammelten wichtige Punkte zum Klassenerhalt. In dieser Spielzeit steht die Mannschaft von Trainer Manuel Müller im Abstiegskampf auf verlorenem Posten, doch das tut der Vorfreude auf die große Bühne keinen Abbruch, wie in den Worten von Geschäftsführer Andreas Tamm spürbar ist: „Wir glauben an den eigenen Nachwuchs und geben jungen Spielerinnen sowie ehemaligen VCO-Athletinnen beim BBSC gezielt Entwicklungsmöglichkeiten. Deshalb ist der Doppelspieltag als Leuchtturmprojekt für uns so wichtig. Er steht für Sichtbarkeit, Zusammenarbeit und den nächsten Schritt in der Professionalisierung. Unser Dank gilt allen Unterstützern innerhalb und außerhalb des Vereins.“
Bereichert wird der Doppelspieltag auch durch die Gästeteams. Da wären zunächst die Netzhoppers, die sich als eingeschworene Einheit einmal mehr als Playoff-Kandidat präsentieren und in der Region um Königs Wusterhausen derzeit eine neue Volleyball-Euphorie entfachen. Als Frauenmannschaft ist Eintracht Spontent mit von der Partie. Der aufstrebende Klub des Medienunternehmens Spontent aus Düsseldorf arbeitet im Männerbereich am Durchmarsch in die Volleyball Bundesliga und nutzte bei den Frauen die Gelegenheit, eine Spiellizenz in der 2. Bundesliga Pro zu übernehmen, um den Weg nach oben abzukürzen. Die „Damentracht“ würde sich beim Aufritt in der Hauptstadt sicher über reichlich Unterstützung aus der Spontent-Community freuen.
