Die Partie wird auf Wunsch der Gäste ausnahmsweise erst um 17 Uhr angepfiffen. In der Woche drauf folgen dann die Heimspiele gegen den USC Münster II (Sonnabend, 16 Uhr) und den VCO Münster (Sonntag, 16 Uhr). Wobei vor allem das Spiel gegen den Münsteraner Erstliga-Reserve im Titelkampf vorentscheidenden Charakter haben dürfte. Schließlich eilt das Spitzenduo seit Wochen im Gleichschritt von Sieg zu Sieg. Dass das Topspiel auch jetzt schon in den Köpfen herumschwirrt, will auch Büring nicht verhehlen. „Es wäre Quatsch zu sagen, dass das nicht so ist. Natürlich machen sich die Spielerinnen und auch ich jetzt schon manchmal Gedanken über das Spiel“, sagt der SCU-Coach, der aus dem bevorstehenden Gipfeltreffen aber auch eine Aufgabe für das Heimspiel am Sonntag ableitet: „Wir wollen uns gegen Sorpesee schadlos halten, um unsere gute Ausgangsposition zu behalten.“
Gegen den Tabellensechsten aus dem Sauerland, der mit Antonia Brenscheidt eine herausragende Angreiferin in seinen Reihen hat, erwartet Büring ein ganzes anderes Match als vor Wochenfrist gegen Cloppenburg. „Das ist ein ganz anderer Gegner. Das hat auch nochmal das letzte Spiel von Sorpesee in Schwerin gezeigt. Das haben sie 3:0 gewonnen. Das haben wir nicht geschafft“, betont Büring, der mit seiner Mannschaft mit dem 2:3 beim SSC II die bislang einzige Saisonniederlage einstecken musste. Die datiert vom Mitte Dezember. Seitdem gaben die Emlichheimerinnen in sieben Partien nur noch einen Satz ab. Ihr Leistungsniveau wollen die Gastgeberinnen auch am Sonntag abrufen. Ein geplanter Test am Donnerstag gegen Denekamp musste aufgrund von Ausfällen bei den Niederländerinnen allerdings abgesagt werden. Bei SCU ist die Personallage gut. Nele van Münster und Pia Schweitzer sind wieder mit an Bord. Lediglich eine Fingerverletzung von Emliy Tranel sorgt für eine kleine Unsicherheit.
Mit Blick auf die Heimspiel-Serie gibt es beim SCU am Sonntag ein besonderes Angebot. An der Tageskasse können Karten für die drei Heimspiele zum Preis von zwei Partien erworben werden.
