Dabei hatte sich der VCO für das Heimspiel viel vorgenommen. Doch Haching übernahm von Beginn an die Kontrolle. Mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Blockarbeit setzten die Münchner die Annahme der Berliner permanent unter Stress. Schnell geriet der VCO im ersten Satz deutlich ins Hintertreffen. Die Gäste agierten effizient im Angriff und ließen beim 25:13 keine Zweifel aufkommen.
Im zweiten Durchgang stemmten sich die Berliner phasenweise gegen die Überlegenheit der Bayern. Angetrieben vom Heimpublikum gelangen einzelne erfolgreiche Angriffsaktionen, doch immer wieder fand Haching die passende Antwort. Vor allem über die Außenpositionen punkteten die Münchner konstant und sicherten sich auch Satz zwei mit 25:17.
Auch im dritten Abschnitt blieb das Bild unverändert. Der VCO kämpfte, zeigte Einsatz und Moral, doch die größere Routine und Durchschlagskraft lagen klar auf Seiten der Gäste. Ein Zwischenspurt im letzten Satz brachte die Vorentscheidung, ehe Haching mit 25:16 den Sack zumachte.
Für die Münchner bedeutet der Auswärtserfolg wichtige Punkte im Saisonendspurt. Der VCO hingegen sammelt weiter wertvolle Erfahrung auf Bundesliga-Niveau – auch wenn das Ergebnis beim Heimauftritt deutlich ausfiel.
MVP (München): Moritz Eckardt
Nachwuchs-MVP (VCO): Julian Lenz
