Erfurt bestätigt Formanstieg besonders im zweiten Satz
Erfurt. Mit 3:1 (25:22, 23:25, 25:11, 25:20) nehmen die Ladies in Black verdient drei wichtige Punkte mit auf die Heimreise. Tsvetelina Ilieva hat einen ganz besonderen Anteil an der einmal mehr überzeugenden Teamleistung.
Zu Beginn des Spiels präsentiert sich das Team aus Aachen hochmotiviert aber noch etwas unsicher. Beide Teams sind auf Augenhöhe unterwegs und Erfurt weiß zum Beispiel im Block immer wieder zu überzeugen. Die Schützlinge von Mareike Hindriksen bleiben ruhig und das zahlt sich am Ende aus. Trotz einer starken Leistung der Gastgeberinnen kann Aachen sich in der Crunchtime durchsetzen und mit 25:22 den ersten Satz gewinnen.
Erfurt nutzt Schwächephase – Aachen startet Aufholjagd in Satz zwei
Im zweiten Satz gerät Aachen zunächst deutlich in Rückstand. Das Team aus Erfurt profitiert von einer Phase, in der die Aachener Defensive ungewohnte Unsicherheiten zeigt. Erfurt nutzt diese Schwäche konsequent aus und erspielt sich einen komfortablen Zehn-Punkte-Vorsprung. Dennoch beweisen die Aachenerinnen Kampfgeist und Moral, indem sie sich im weiteren Verlauf Punkt für Punkt herankämpfen. Als goldrichtig erweisen sich einmal mehr die Einwechslungen der Aachener Bank. Vor allem mit Marit Zander und Karmena Struka gelingt es Aachens Cheftrainerin, das Spiel zu stabilisieren. Trotz der fulminanten Aufholjagd reicht es am Ende jedoch nicht. Erfurt verwandelt den zweiten Satzball und Aachen muss den Satz mit 23:25 knapp abgeben.
Umkämpfter dritter Satz – Aachen setzt sich durch
Im dritten Satz dominieren die Kaiserstädterinnen das Geschehen dann klar. Erfurts Coach Pablo Sanchez muss bei 16:9 zur zweiten Auszeit greifen und Erfurt verliert in Folge des Aachener Aufschlagdrucks und des stärkeren Aachener Blocks ein wenig das System. Der klare Satzgewinn mit 25:11 ist dafür ein eindeutiger Beleg.
Aachen bleibt stabil und sichert sich den vierten Satz
Der vierte Durchgang scheint anfangs die Fortsetzung von Satz drei zu werden. Bei 9:3 und 11:3 versucht Erfurt mit seinen Auszeiten Zugriff auf das Spiel zu finden. Das gelingt aber erst zur Satzmitte hin. Wie schon in den Sätzen eins bis drei ist es immer wieder Tsvetelina Ilieva, die konstant punktet und so einen großen Anteil daran hat, dass Erfurt nicht aufschließen kann. Bei 25:20 verwandelt Aachen den zweiten Matchball und sichert sich die wichtigen drei Punkt
Tsvetelina Ilieva mit beeindruckender Effizienz
Insgesamt überzeugt Aachen einmal mehr durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, taktische Disziplin und den unbedingten Willen zum Sieg. Herausragend ist die Leistung von Tsvetelina Ilieva, die mit beeindruckenden 31 Punkten maßgeblich zum Erfolg beiträgt und dafür nach Spielende als Most Valuable Player (MVP) ausgezeichnet wird. Die Erfurterinnen stellen dennoch ihre positive Formkurve unter Beweis und schenken Aachen nichts. Elizabeth Sandbothe wird mit einer starken Angriffsquote von 47% mit der silbernen MVP-Medaille geehrt.
