Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Vilsbiburg kommt mit 20 Siegen aus 21 Spielen und einem beeindruckenden Satzverhältnis von 62:7 nach Köln. Seit der einzigen Saisonniederlage im Oktober sind die Raben ungeschlagen und präsentieren sich Woche für Woche konstant und dominant. Kaum ein Team konnte sie in dieser Saison ernsthaft in Bedrängnis bringen.
Köln steht aktuell mit 12 Siegen und 37 Punkten auf Rang sechs. Nach zwei Niederlagen gegen Leverkusen und Oythe gelang zuletzt ein überzeugender 3:0-Erfolg in Markkleeberg – ein wichtiges Signal. Gerade im Blockspiel und in intensiven Satzphasen zeigte das Team seine Qualitäten. Das Hinspiel in Vilsbiburg ging mit 0:3 verloren (15:25, 23:25, 18:25), dennoch bewies Köln insbesondere im zweiten Satz, dass man phasenweise mithalten kann.
Aus der Mannschaft
Unser Cheftrainer Jimmy Czimek ordnet die Partie realistisch ein – und blickt dennoch mit Kampfgeist nach vorne:
„Das Spiel gegen Vilsbiburg könnte zum einen leichter nicht sein, weil wir nichts zu verlieren haben, zum anderen aber auch schwerer nicht sein, weil Vilsbiburg in den vergangenen siebzehn Spielen gerade einmal drei Sätze abgegeben hat. Wir schaffen so etwas in einem einzigen Spiel beziehungsweise haben ja schon auch des Öfteren in der Saison verloren. Von daher sind die Vorzeichen so was von klar. Aber das sind natürlich auch genau die Spiele, die wir reizvoll finden und wo wir in der letzten Saison damals sogar den ungeschlagenen Tabellenführer Borken auswärts besiegen konnten. In diesem Jahr wird es deutlich schwerer. Vilsbiburg wird nichts anbrennen lassen. Sie werden mit ihrer stärksten Formation das Spiel angehen und wir werden schauen, dass wir uns etwas einfallen lassen, um eventuell doch für eine Überraschung zu sorgen.“
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