Mit dem Sieg zog Berlin mit Tabellenführer Lüneburg gleichauf, Ludwigsburg rutschte auf Platz sieben.

„Es ist immer schlecht, wenn man 0:3 verliert. Aber wir haben Berlin heute herausgefordert“, sagte Bonin nach der Partie, „wir wollten sie ein bisschen in Unruhe bringen, das haben wir geschafft. Ich bin sehr stolz auf mein Team. Am Ende fehlten uns gute Aktionen vor allem in der Transition – da hatten wir genug Chancen, haben den Ball aber nicht tot gemacht. Da war Berlin heute sehr, sehr effizient. Das macht eben ein Topteam aus. Die Kulisse vor mehr als 2000 Zuschauern heute in der MHP Arena war großartig.“

Der Fokus der Berliner, die in Ludwigsburg einige Stammkräfte schonten, ist bereits auf Mittwoch gerichtet: Dann empfangen die Hauptstädter in der Champions League den Klubweltmeister Sir Sicoma Monini Perugia in der fast ausverkauften Max-Schmeling-Halle. Während Perugia bereits als Gruppenerster feststeht, geht es für die BR Volleys um den Einzug in die K.o.-Runde. 

Nächste Station für Ludwigsburg ist Friedrichshafen

Die Barock Volleys müssen am nächsten Sonntag am Bodensee antreten: Gegen den VfB Friedrichshafen überraschte der Aufsteiger im Hinspiel mit einem 3:1-Sieg. Diese Niederlage wollen die Häfler sicher gutmachen, um sich im Kampf um die besten Play-off-Plätze eine gute Ausgangsposition zu sichern – und sich in Bestform für das Pokalfinale in Mannheim zu präsentieren. 

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de