Mit Blick auf die Tabelle können beide Mannschaften einen Sieg gut gebrauchen. Der VfB könnte Platz zwei sichern, Düren würde unerwartet Boden gutmachen im Rennen um Platz vier. Der ist nämlich weg, seit die SVG Lüneburg zu Hause ausgerechnet gegen den VfB gewinnen konnte. Etwas Unerwartetes muss also her, wenn die SWD powervolleys den Spieß noch einmal drehen wollen. Und genau das wäre ein Sieg am Bodensee, wie im vergangenen Jahr, als Düren erstmals überhaupt in Friedrichshafen gewinnen konnte.
„Für uns geht es darum, nach der hoffentlich überstandenen Grippewelle wieder Fahrt aufzunehmen“, sagte Brams nach dem 3:1 im jüngsten Ligaspiel über die VSG Coburg/Grub. Immer noch mit angeschlagenen Spielern auf dem Feld spielten sich die SWD powervolleys im Verlauf der Partie frei. Zwei Wochen sind seitdem vergangen, Zeit, in der die Mannschaft hart an sich gearbeitet hat. Die Rollenverteilung ist klar: Zu Hause ist der VfB immer Favorit, Düren will sich nach des Trainers Maßgabe, Punkt für Punkt zu denken, in die Partie arbeiten und die bestmögliche eigene Leistung abrufen. Wofür das reicht, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall soll die Partie dazu beitragen, dass sich die SWD powervolleys Wettkampfhärte für die Endrunde holen.