Nach dem letzten 3:1-Sieg gegen den Schweriner SC II herrschte unter der Woche gute Laune beim Training. Trotzdem wissen die VCO-Damen (17 Punkte, 6 Siege – 7 Niederlagen), dass nun mit den beiden Spielen innerhalb von 25 Stunden eine nächste große Herausforderung bevorsteht. Dennoch will das Team, das sich immerhin als Siebter ins Tabellenmittelfeld vorschob, auch gegen die beiden Münsteraner Teams punkten und gewinnen, wie Trainer Gunnar Kraus deutlich macht. „Wir haben gegen Münster II im Hinspiel einen Satz gewonnen. Wir sind stärker geworden, also wollen wir jetzt mindestens zwei Sätze gewinnen, wenn das möglich ist.“

Die Trainingsbeteiligung war erneut gut. Als Schwerpunkt stand die Stabilisierung der Abwehrarbeit auf dem Programm, die die VCO-Mannschaft zuletzt die Erfolge unter anderem eingebracht hat – sprich sechs Siege aus den vergangenen neun Partien. Dementsprechend steigt das Selbstbewusstsein im VCO-Lager, das allerdings auch weiter unterfüttert werden will. „Wir wollen unser gesteigertes Niveau stabilisieren, das nehmen wir uns fürs kommende Wochenende wieder vor“, sieht Kraus beide Spiele in Münster als nächsten wichtigen Gradmesser für die derzeitige Leistungsfähigkeit seines Teams.

Auch ohne physiotherapeutische Maßnahmen wie beim letzten Doppelspieltag, soll die Belastung keine Rolle spielen, der Kader gibt eine Menge her. „Wir greifen erst einmal mit voller Kapelle gegen USC Münster II an und danach schauen wir auf den Sonntag“, so Kraus.

ERST GEGEN SPITZENTEAM USC MÜNSTER II

Die beiden Gegner könnten unterschiedlicher kaum sein. USC Münster II ist als Tabellenzweiter (34 Punkte, 12 Siege – 1 Niederlage) ein Spitzenteam und routiniert besetzt, der VCO Münster (7 Punkte, 3 Siege – 10 Niederlagen) als Tabellenzwölfter eine Gruppe voller Talente.

Am Samstag wartet zunächst mit dem USC Münster II eine Mannschaft, die es mit ihrer Besetzung wahrlich in sich hat und zum schwer zu schlagenden Toptrio der Liga gehört. Bisher gab es in 13 Spielen nur eine Niederlage mit 0:3 gegen Spitzenreiter Emlichheim. Das Hinspiel gewannen die Westfälinnen in Osnabrück etwas ersatzgeschwächt mit 3:1 (25:15, 12:25, 17:25, 15:25) und wollen an ihrem Jubiläumstag (65 Jahre USC) nichts anbrennen lassen. Dreh- und Angelpunkt ist die erstligaerfahrene Diagonalangreiferin Rebecca Schäperklaus, die die Liga-MVP-Wertung mit sechs Medaillen anführt.

 

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