Trainer Hans-Jörg Kersten musste in dieser Partie auf die Zwillinge Alice und Nicole Turmovich verzichten, konnte dafür aber wieder auf Kim-Marie Hartmann und Nadin Murad zurückgreifen. Der erste Satz verlief aus Holzer Sicht wenig glücklich: Die Gastgeberinnen fanden nicht in ihren Rhythmus, agierten unkonzentriert und liefen früh einem Rückstand hinterher. Im zweiten Durchgang zeigte das Team dann ein anderes Gesicht – mit druckvollen Aufschlägen und mehr Stabilität in Annahme und Angriff erspielten sich die Volleys mehrere Satzbälle, konnten diese aber nicht nutzen.

Auch in Satz drei entwickelte sich ein enges Duell. Die Holzerinnen blieben mutig, kämpften sich Punkt um Punkt heran und verwandelten diesmal ihre Chancen – der verdiente Satzgewinn war der Lohn. Im vierten Durchgang fehlten dann jedoch die nötige Frische und die Wechseloptionen, um noch einmal entscheidend dagegenzuhalten. Lohhof nutzte die sich bietenden Räume konsequent und brachte das Spiel routiniert zu Ende.

Nach der Partie überwog bei den Holzer Volleyballerinnen die Enttäuschung über die verpasste Chance. Dennoch betonte Trainer Kersten, dass Einsatz und Teamgeist absolut stimmten: „Wir haben gut gekämpft, die Stimmung im Team passt – darauf können wir aufbauen.“ Der SV Lohhof habe verdient gewonnen, sei aber wie gewohnt ein „unbequemer Gegner“ gewesen.

Für die proWIN Volleys TV Holz geht es am 1. November 2025 mit einem Auswärtsspiel beim TV SUSPA Altdorf weiter. Dort wollen die Saarländerinnen erneut mutig auftreten und die positive Entwicklung der vergangenen Wochen fortsetzen.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de