Den besseren Start ins Spiel fanden die Potsdamerinnen. Sie erspielten sich schnell eine 11:4-Führung. Dann aber konterte der Pokalfinalist aus Münster und egalisierte den Spielstand (14:14). In der Folge waren die Potsdamerinnen aber etwas konsequenter in ihren Aktionen, so dass der erste Satz mit 25:19 an die Brandenburgerinnen ging.

Auch im zweiten Satz erwischten die Gäste den besseren Start. Schnell zogen aber die Gastgeberinnen angetrieben von einem fantastischen Heimpublikum vorbei und erspielten sich beim 21:16 einen Fünf-Punkte-Vorsprung. Beim Spielstand von 24:21 hatte sich Münster 3 Satzbälle erarbeitet. In dieser Phase wurde die Partie dann recht hektisch, da beide Teams offensichtlich mit einigen Schiedsrichterentscheidungen nicht einverstanden waren. Am Ende setzten sich die Gastgeberinnen mit 29:27 knapp durch. Die Halle tobte.

Den dritten Satz dominierten dann die Potsdamerinnen (25:18), ehe es im vierten Satz wieder spannend wurde. Beim Spielstand von 20:21 waren beide Teams fast gleichauf. Die letzten Punkte sicherten sich dann die Gäste, die schließlich den Satz mit 25:21 für sich entscheiden konnten. Dennoch feierte das Publikum die Heimmannschaft für ihren leidenschaftlichen Einsatz.

Die MVP-Wahl entschieden Emilia Jordan (USC Münster) und Anna Koulberg (SC Potsdam) für sich.

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